Atlassian Team24

Atlassian Team24: Die Zukunft der Teamarbeit mit den neuen Tools von Atlassian

Atlassian präsentierte auf der Team24 spannende Updates und innovative Tools zur Verbesserung der Teamarbeit und zur Optimierung des Projektmanagements in verschiedenen Organisationen. Die Messe konzentrierte sich auf die Verbesserung der Zusammenarbeit und Produktivität durch eine umfassende Suite von Tools, die das Engagement von Atlassian für die Entfaltung des Potenzials jedes Teams unterstreicht.

Kurz und bündig: Was es bei Atlassian im Jahr 2024 Neues gibt

  • Einheitliche Projektmanagement-Lösung: Einführung des neuen „Jira“, das Jira Work Management und Jira Software in einer einzigen Plattform zusammenfasst, um alle Teams zu bedienen und die Effizienz der Zusammenarbeit zu verbessern.
  • Listen in Jira: Eine neue Funktion, die eine Oberfläche im Stil einer Tabellenkalkulation bietet, die Einfachheit mit der Leistungsfähigkeit von Jira verbindet und das Projektmanagement zugänglicher machen soll.
  • Verbesserte Confluence-Funktionen: Confluence wurde aktualisiert, um verschiedene Inhaltstypen zu unterstützen, darunter Seiten, Whiteboards und Datenbanken, wodurch der Wissensaustausch zwischen Teams zentralisiert wird.
  • Loom für asynchrones Arbeiten: Integration von Loom zur Erleichterung der asynchronen Kommunikation, wodurch die Notwendigkeit ständiger Besprechungen deutlich reduziert und die Produktivität verbessert wird.
  • Jira Product Discovery Premium: Einführung einer Premium-Version, die eine größere Transparenz über Projekte hinweg, eine verbesserte Zugriffskontrolle und ein beschleunigtes Innovationsmanagement bietet.
  • API-Verwaltung mit Optic: Integration von Optic in Compass für automatisierte API-Dokumentation und -Updates, Verbesserung der Dokumentationsgenauigkeit und Vermeidung von API-bezogenen Vorfällen.
  • Erweiterte Vorfallverwaltung: Verbesserte Incident-Management-Funktionen in Jira durch die Integration von OpsGenie, die automatisierte Warnmeldungen und optimierte Reaktionsmechanismen bieten.
  • Atlassian Rovo: Einführung eines KI-gesteuerten Assistenten, Atlassian Rovo, der die Wissenssuche und die betriebliche Effizienz in Unternehmen revolutionieren soll.
  • Sicherheit und Dateneinblicke: Einführung von Atlassian Guard und Atlassian Analytics, um Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und Teams mit wichtigen Dateneinblicken für eine bessere Entscheidungsfindung zu versorgen.

Zentralisierte Teamarbeit durch integrierte Tools

Mit der Einführung des neuen Produkts „Jira“ werden Jira Work Management und Jira Software zu einer einzigen Projektmanagementlösung zusammengeführt. Diese Integration zielt darauf ab, eine einheitliche Plattform für alle Teams bereitzustellen und so eine bessere Zusammenarbeit zu fördern. Mit Plans in Jira Premium können Sie den Fortschritt aller Teams an einem einzigen Ort verfolgen.

Neue Listenfunktion in Jira

Die neue Funktion „Listen in Jira“ bietet eine Oberfläche im Stil einer Tabellenkalkulation, die die Einfachheit mit den robusten Funktionen von Jira verbindet und so den Zugang für eine Vielzahl von Benutzern erleichtert.

Verbesserter Wissensaustausch und Projektsichtbarkeit

Confluence ist die ideale Plattform für die gemeinsame Nutzung von Wissen. Mit dem Update 2024 auf der Team24 kann Confluence nun verschiedene Inhaltstypen wie Seiten, Whiteboards und Datenbanken verarbeiten. Diese Zentralisierung von Wissen hilft Teams, ein kohärentes Verständnis von Projektzielen und -fortschritten zu erhalten.

Loom

Atlassian hat Loom übernommen, eine weitere Schlüsselkomponente des Atlassian-Toolkits. Es steigert die Produktivität, indem es Aufgaben von synchronen auf asynchrone Modi verlagert.

Diese Verlagerung hat die Notwendigkeit häufiger Meetings deutlich reduziert und stellt einen praktischen Ansatz für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt dar.

Mit Loom hat Atlassian „fast eine halbe Million Meetings überflüssig gemacht“. Das ist doch mal eine Zahl, oder?

Aber das ist noch nicht alles. Mit Loom für Entwickler (einschließlich einer ausgefeilten KI) macht es Atlassian Ihren Entwicklern leicht, einen Bug-Report mit nur einem Mausklick innerhalb von Loom zu erstellen. Sie können ein komplettes Jira-Ticket automatisch mit der Loom-KI ausfüllen. Alles, was Sie brauchen, ist das automatisch generierte Transkript.

Whiteboards

Die Integration von Whiteboards in Confluence unterstützt Teams noch besser beim Brainstorming und beim Austausch von Ideen, alles an einem Ort. Whiteboards verfügen jetzt über künstliche Intelligenz, um Brainstorming-Sitzungen im Team zu verbessern. Wenn Sie zum Beispiel ein neues Whiteboard starten, zieht die KI automatisch relevantes Kundenfeedback aus Confluence und zeigt inspirierende Ideen auf Haftnotizen an. Außerdem werden diese Ideen zur leichteren Überprüfung in Kategorien geordnet. Teams können dann direkt in Whiteboard über ihre Lieblingsideen abstimmen und diese nahtlos in Aufgabentickets mit zugewiesenen Teammitgliedern umwandeln.

Erweiterte Produktentdeckungen und API-Management

Atlassian kündigte die Einführung der Premium-Version von Jira Product Discovery an, die eine verbesserte Sichtbarkeit über Projekte hinweg und eine robuste Kontrolle über den Zugriff bietet. Diese neue Funktion zielt darauf ab, die Erfassung und Priorisierung von innovativen Ideen zu optimieren.

Atlassian hat Optic in Compass integriert, um die automatische Dokumentation und Aktualisierung von API-Änderungen zu ermöglichen und damit das Toolkit weiter zu stärken. Diese Integration gewährleistet nicht nur die Genauigkeit der Dokumentation, sondern beugt auch potenziellen API-Vorfällen vor und sichert so die Integrität des Projekts.

Incident Management und Echtzeit-Reaktion

Die Übernahme von OpsGenie wurde genutzt, um die Incident-Management-Funktionen von Jira zu verbessern. OpsGenie ist jetzt direkt in das Service Management und Compass von Jira integriert. Diese Funktion bietet den Teams automatisierte Warnungen und Empfehlungen für die Behandlung von Vorfällen, was die Reaktionszeiten und die Effizienz erheblich verbessert.

Instant Service-Desks

Atlassian hat auf der Team24 Instant Service Desks eingeführt, um die Zugänglichkeit von Service-Desk-Funktionen für verschiedene Abteilungen innerhalb eines Unternehmens, einschließlich Finanz-, Personal- und Rechtsteams, zu erweitern. Diese Innovation ermöglicht es Teams, mit einer einfachen Beschreibung ihrer Funktionen schnell einen Service Desk einzurichten und so die Support-Prozesse zu rationalisieren und die organisatorische Effizienz zu steigern. Dieses Tool macht den technischen Support für alle zugänglich, unabhängig von den technischen Kenntnissen.

Unterstützung von Teams durch KI und Dateneinblicke

Was ist neu in Atlassian Intelligence

Atlassian Intelligence hat eine Reihe von Verbesserungen eingeführt, die darauf abzielen, Abläufe zu rationalisieren und den Support in Unternehmen zu verbessern. Diese Verbesserungen nutzen KI, um intelligentere und effizientere Lösungen bereitzustellen:

  • Incident Management: Atlassian Intelligence bietet jetzt eine automatisierte Zusammenfassung von Tickets und Warnungen, die Teams dabei hilft, Vorfälle zu priorisieren und effektiv zu bearbeiten.
  • Echtzeit-Empfehlungen: Das System schlägt nächste Schritte, Fachexperten und relevante Dokumentation vor, um die Reaktionszeiten zu verkürzen und die Problemlösung zu verbessern.
  • Automatisierte Einteilung und Zuweisung: KI-Funktionen werden genutzt, um Supportanfragen zu sortieren und sie auf der Grundlage von Faktoren wie Priorität, Standort und Fachwissen zuzuweisen, wodurch die Supportprozesse erheblich beschleunigt werden.

Weitere News über KI: Atlassian Rovo

Die Bemühungen von Atlassian, menschliche und künstliche Intelligenz zu verschmelzen, wurden durch die Einführung von Atlassian Rovo unterstrichen, einem KI-gesteuerten Assistenten, der die Wissenssuche und -verarbeitung in Unternehmen revolutionieren soll.

Rovo soll an der Seite menschlicher Teams arbeiten und spezielle Unterstützung bieten, um klare Ziele zu erreichen.

Atlassian Guard

Darüber hinaus sollen Atlassian Guard und Atlassian Analytics die Sicherheit und die datengesteuerte Entscheidungsfindung verbessern. Diese Tools bieten den Teams die notwendigen Einblicke und Sicherheitsmaßnahmen, um ihre Projekte zu schützen und effizient zu verwalten.

Für einen detaillierten Einblick in alle Neuerungen bei Atlassian empfehlen wir Ihnen das Highlight-Video:

Fazit

Die Präsentation von Atlassian auf der Team24 unterstrich den zukunftsweisenden Ansatz des Unternehmens im Bereich Projektmanagement und Teamarbeit. Durch die Integration fortschrittlicher Technologie mit benutzerfreundlichen Schnittstellen zielt das Unternehmen darauf ab, die dynamischen Anforderungen moderner Teams zu erfüllen. Bei der Weiterentwicklung der Angebote von Atlassian liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Produktivität, um sicherzustellen, dass Teams in einem zunehmend digitalen Arbeitsumfeld ihr Bestes geben können.

Für Unternehmen, die ihre Arbeitsabläufe rationalisieren und die Teamarbeit verbessern möchten, könnte die Einführung dieser neuen Tools ein entscheidender Faktor sein, da sie die Zukunft der Arbeit und der Innovation mitgestalten.

Atlassian Intelligence für Jira und Confluence steigert deine Produktivität.

Atlassian Intelligence: Was kann ich damit machen?

Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch und erhält Einzug in alle Lebensbereiche, so auch in der Geschäftswelt. Auch Jira und Confluence wurden mit einer Künstlichen Intelligenz ausgestattet. Dies markiert einen Meilenstein in der Welt der Projektmanagement- und Kollaborationswerkzeuge. Mit der Einführung von „Atlassian Intelligence (AI)“ erleben wir eine neue Ära der Effizienz und Innovation. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen detaillierten Blick auf AI, erklären, was es ist, was es kann, und wie es künstliche Intelligenz in deinen Jira und Confluence Arbeitsalltag integriert.

Was ist Atlassian Intelligence (AI)?

AI ist eine fortschrittliche Künstliche Intelligenz, die auf der GPT-3-Technologie basiert. Diese Technologie, entwickelt von OpenAI, ist bekannt für ihre Fähigkeit, menschenähnliche Texte zu generieren. Atlassian hat diese Technologie in Jira und Confluence integriert, um die Benutzererfahrung zu verbessern und die Produktivität zu steigern. AI versteht und lernt aus den Daten und Interaktionen der Benutzer, um personalisierte und kontextbezogene Vorschläge zu machen.

Was kann ich mit Atlassian Intelligence (AI) tun?

AI ist nicht nur ein weiteres Tool, sondern ein intelligenter Partner, der dich bei deiner täglichen Arbeit unterstützt. Hier sind einige Schlüsselfunktionen:

  1. Automatisierte Aufgabenerstellung: AI erkennt Muster in deinen Projektdaten und schlägt automatisch neue Aufgaben oder Projekte vor.
  2. Intelligente Suchfunktionen: Durchsuche Jira und Confluence mit natürlicher Sprache. AI versteht deine Anfragen und liefert präzise Ergebnisse ohne dass du auf JQL zurückgreifen musst.
  3. Verbesserte Zusammenarbeit: AI analysiert den Kontext von Diskussionen und schlägt relevante Dokumente oder frühere Gespräche vor.
  4. Personalisierte Empfehlungen: Basierend auf deinen Interaktionen und Vorlieben schlägt AI passende Ressourcen und Aktionen vor.

Anwendungsbeispiele für Atlassian Intelligence

Um die Vielseitigkeit von AI zu demonstrieren, betrachten wir einige praktische Anwendungsbeispiele:

  1. Projektmanagement: In Jira hilft AI dabei, den Überblick über komplexe Projekte zu behalten, indem es Aufgaben priorisiert und Risiken frühzeitig erkennt.
  2. Wissensmanagement: In Confluence kann AI helfen, das richtige Wissen zur richtigen Zeit bereitzustellen, indem es Inhalte vorschlägt, die zu Ihren aktuellen Aufgaben passen.
  3. Automatisierte Berichterstattung: AI kann benutzerdefinierte Berichte basierend auf Ihren spezifischen Anforderungen erstellen, was Zeit spart und die Entscheidungsfindung beschleunigt.

Vorteile der Nutzung

Die Vorteile von AI in deinem Arbeitsalltag sind vielfältig:

  1. Zeitersparnis: Automatisierte Funktionen und intelligente Vorschläge sparen wertvolle Zeit.
  2. Höhere Produktivität: AI hilft, Ablenkungen zu minimieren und du konzentrierst dich auf das, was wirklich wichtig ist.
  3. Bessere Entscheidungsfindung: Mit AI-gestützten Analysen triffst du fundiertere Entscheidungen.
  4. Förderung der Zusammenarbeit: AI erleichtert die Teamarbeit, indem es relevante Informationen und Kontexte bereitstellt.

Wie Sie Atlassian Intelligence in Ihr Unternehmen integrieren können

Die Integration von AI in deine Jira- und Confluence-Umgebung ist unkompliziert. Hier sind einige Schritte, um loszulegen:

  1. Schulung Ihres Teams: Stelle sicher, dass Ihr Team über das nötige Wissen verfügt, um AI optimal zu nutzen.
  2. Anpassung an Ihre Bedürfnisse: Konfiguriere AI, um es an die spezifischen Anforderungen deiner Teams anzupassen.
  3. Datenschutz und Sicherheit: Achte darauf, dass deine Daten sicher sind und die Nutzung von AI den Datenschutzrichtlinien entspricht.

Die Einführung von AI in Jira und Confluence ist mehr als nur ein technologischer Fortschritt; es ist ein Weg, um die Arbeitsweise deiner Teams zu transformieren. Es bietet dir die Werkzeuge, um intelligenter, schneller und effektiver zu arbeiten.

Reduzierung der kognitiven Belastung durch manuelle Tasks mit Atlassian Intelligence

Die kognitive Belastung – die Menge an mentaler Anstrengung, die in Ihrem Arbeitsumfeld erforderlich ist – kann entscheidend sein für die Effizienz und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter. Hier spielt Atlassian Intelligence (AI) eine entscheidende Rolle, indem es hilft, dies mentale Belastung zu reduzieren. Lassen Sie uns betrachten, wie AI diese Herausforderung meistert:

Atlassian Intelligence Features

  1. Vereinfachung von Entscheidungsprozessen: Atlassian Intelligence (AI) bietet datengestützte Einblicke und Vorschläge, die die Notwendigkeit für umfangreiche Recherchen und Analysen verringern. Diese klaren, präzisen Empfehlungen erleichtern es den Mitarbeitern, schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen.
  2. Automatisierung von Routineaufgaben: Eine der größten Herausforderungen in jedem Arbeitsumfeld sind repetitive und zeitaufwendige Aufgaben. AI automatisiert diese Prozesse, wodurch sich die Mitarbeiter auf komplexere und kreativere Aufgaben konzentrieren können. Dies trägt dazu bei, Ermüdung und Überlastung zu vermeiden.
  3. Verbesserung der Informationsverwaltung: In der heutigen Informationsflut kann es eine Herausforderung sein, relevante Daten schnell zu finden. AI verbessert die Art und Weise, wie Informationen organisiert und abgerufen werden, was den Mitarbeitern hilft, effizienter zu arbeiten und kognitive Überlastung zu vermeiden.
  4. Personalisierte Benutzererfahrung: Jeder Mitarbeiter hat seine eigene Arbeitsweise. AI lernt von den Präferenzen und Arbeitsmustern jedes Einzelnen und passt sich an, um eine maßgeschneiderte Benutzererfahrung zu bieten. Dies reduziert die Zeit und den Aufwand, der benötigt wird, um sich an neue Tools anzupassen oder relevante Informationen zu finden.
  5. Förderung von effektiver Zusammenarbeit: Eine Herausforderung in Teamumgebungen ist die Koordination und Kommunikation. AI unterstützt Teams dabei, effektiver zusammenzuarbeiten, indem es relevante Informationen und Kontexte zur richtigen Zeit bereitstellt. Dies verringert Missverständnisse und verbessert die Gesamtproduktivität.

Atlassian Intelligence (AI) ist nicht nur ein Werkzeug zur Steigerung der Produktivität; es ist ein wesentlicher Faktor zur Reduzierung der kognitiven Belastung bei Ihren Mitarbeitern. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben, Bereitstellung personalisierter Empfehlungen und Verbesserung der Informationsverwaltung, ermöglicht es AI den Mitarbeitern, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und somit effizienter und zufriedener in ihrer Arbeit zu sein. Weitere Informationen zu AI findest du hier.

XALT-Blog-Post-Ende des Atlassian Server Support

Ende des Atlassian Server Support – Was passiert, wenn ich nicht von Atlassian Server auf die Cloud wechsle?

Als langjähriger Nutzer von Atlassian-Produkten können Sie sich sicher an die guten alten Server-Zeiten erinnern. Doch jetzt steht eine Veränderung bevor, die Sie nicht ignorieren sollten. Ab dem 15.Februar 2024 wird Atlassian den Support für alle Server-Lösungen beenden. Höchste Zeit also zu handeln.

Risiken des Verbleibs auf Server:

Bleiben Sie auf Server, riskieren Sie Sicherheitslücken und ineffiziente Prozesse. Ohne regelmäßige Updates und Sicherheitspatches sind selbstbetriebene Server anfälliger für Sicherheitsverletzungen. Mit der Zeit wird die Effizienz Ihrer Server abnehmen. Neue Funktionen und Innovationen werden Server überspringen, und Ihr Team könnte mit veralteten Tools kämpfen. Selbstbetriebene Server bieten nicht die Flexibilität und Skalierbarkeit, die Ihr Unternehmen für zukünftiges Wachstum benötigt. Es ist, als würde man versuchen, mit einem alten Auto eine Reise um die Welt zu machen – technisch möglich, aber bei weitem nicht so effizient.

Cloud als ultimative Zukunft:

Data-Center mag vorübergehend eine Lösung bieten, aber die Cloud bietet fortschrittliche Sicherheitsmaßnahmen und flexible Zusammenarbeitsmöglichkeiten. Sie ist die zukunftssichere und effiziente Wahl. Sicherheitsbedenken waren früher ein zwar ein Thema bei der Cloud-Nutzung, aber diese Bedenken sind schon lange nicht mehr angebracht. Moderne Cloud-Plattformen, wie Atlassians Cloud-Services oder AWS, bieten erstklassige Sicherheitsmaßnahmen und sind durchgehend auf dem neuesten Stand der Technik.

In der Cloud können wir problemlos zusammenarbeiten, Änderungen in Echtzeit sehen und den Workflow reibungslos gestalten. Ich erinnere mich an einen Vorfall in meinem alten Team, als ich mich wieder von einer Cloud-Umgebung in einer Server-Umgebung zurechtfinden musste. In der Cloud konnte ich nicht nur nahtlos mit meinen Kollegen kollaborieren, sondern hatte auch Zugriff auf eine Vielzahl von Tools und Funktionen, die meine Produktivität steigerten. Auch fehlten mir plötzlich wieder so viele Apps und essentielle Plugins, wie eine gescheite Kalender-Funktion, dass ich da erst die Cloud so richtig zu schätzen wusste.

Wie erklären Sie einen Wechsel von Server zu Cloud Ihrem Management?

Um Ihr Management jetzt von einer Cloud-Lösung zu überzeugen, sollten Sie klare Begründungen verwenden. Hier einige hilfreiche Fakten und Argumente:

  1. Kosten-Nutzen-Analyse: Die Wartung von Server-Produkten wird teurer, während die Cloud wettbewerbsfähige Preise bietet. Cloud-Plattformen bieten flexible Abonnementmodelle, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Kosten genau zu kontrollieren und Ressourcen effizient einzusetzen.
  2. Zukunftssicherheit: Die Cloud ist die Zukunft. Ein frühzeitiger Wechsel versetzt Ihr Unternehmen in die beste Position, um auf zukünftige Entwicklungen zu reagieren. Die Cloud ermöglicht es uns, schnell auf neue Anforderungen und Trends zu reagieren, ohne dass wir uns um die Beschaffung und Bereitstellung neuer Hardware kümmern müssen.
  3. Mitarbeiterzufriedenheit: Die Cloud bietet Flexibilität und innovative Tools, die Teamarbeit erleichtern und den Workflow verbessern. In der Cloud können Ihre Mitarbeiter von überall und von jedem Gerät aus arbeiten. Das ermöglicht es Ihnen, talentierte Mitarbeiter anzuziehen und zu halten, unabhängig von ihrem Standort.

Fazit: Vom Abschied zum Neuanfang

Ein Wechsel zur Cloud markiert nicht nur das Ende einer Ära, sondern auch den Beginn von etwas Neuem. Es ist an der Zeit, sich für eine effizientere, sicherere und innovativere Zukunft zu öffnen.

Sind Sie bereit für den Wechsel? Unsere Consultants stehen helfen dabei, Sie, bei einem reibungslosen Übergang zu unterstützen. Alle Ihre Fragen können Sie am besten mit einem unserer Cloud-Migration-Experten in einem persönlichen Termin klären.

Mehr Informationen zur Cloud-Migration finden Sie auch in unserem aktuellen Whitepaper ( keine E-Mail erforderlich).

stylische Confluence Seiten

Erstelle stylische Confluence Seiten in 5 einfachen Schritten

Confluence ist eines dieser Tools, das so ziemlich alles Mögliche kann. Du kannst Dokumentationen für deine User und Projekte bereitstellen, Informationen und News veröffentlichen und die Zusammenarbeit deiner Teams abteilungsübergreifend fördern. Doch standardmäßig ist Confluence teils unübersichtlich und nicht unbedingt schön anzuschauen – ein richtiges Entwickler-Tool eben. Doch mit ein paar Plugins und etwas Kreativität sieht das Ganze schon anders aus. Letztendlich liegt es allerdings an dir, ob du eher generische Layouts oder stylische Confluence Seiten haben möchtest.

Um tolle Confluence Seiten erstellen zu können, brauchst du genau wie beim Kochen auch eine Art Rezeptbuch, die notwendigen Zutaten und einen kleines bisschen Kreativität.

1. Die Basics in Confluence – Spaces und Seiten

Bereits ab dem ersten Einloggen bringt Confluence einige geniale Features mit sich, die es dir erlauben eine verständliche Seitenstruktur zu erstellen. Am besten startest du, indem du einige Spaces erstellst, um deinem Confluence eine erste Grundstruktur zu geben. Die einfachste Grundstruktur, die du erstellen kannst, ist beispielsweise für jedes Team (z.B. Marketing) oder Projekt (z.B. Iron Man Suite Mk. 5) jeweils einen Space. 

Gängige Confluence Spaces

  • Teams & Abteilungen: z.B. Marketing, Human Resources, Sales, IT, etc.
  • Projekte: z.B. Iron Man Suite Mk 5., Captain Amerika Schild Mk 2, etc.
  • Persönlicher Space: Mario’s Dope Marketing Space, Philipp’s crazy Dev. Space
Confluence Templates
Marketing Template und Spaces in Confluence

Sobald du alle relevanten Spaces für dein Unternehmen erstellt hast, ist es ratsam in jedem Space zusätzliche übergeordnete Seiten zu erstellen. So stellst du sicher, dass du nicht irgendwann vor einem Haufen unübersichtlicher Seiten und Content stehst und dich nicht mehr auskennst. Beispielsweise kannst du den Space Marketing weiter strukturieren, indem du Seiten für Content Marketing, Social Media oder Homepage hinzufügst und anschließend einzelne Inhalte zu den jeweiligen Themen hinzufügst. 

2. Templates für deine Confluence Seiten

Sicher hast du schon hier und da mit Templates für verschiedene Tools gearbeitet, die dir das Leben und deine Arbeit um so einiges erleichtert haben. Genauso ist es auch mit Confluence. Auf Atlassian findest du einige kostenlose und vorkonfigurierte Templates, die du direkt zu deiner Confluence Instanz hinzufügen kannst und so stylische Confluence Seiten erstellen kannst. 

Templates für Confluence Cloud User

Confluence Templates für stylische Confluence Seiten

Solltest du bereits die Confluence Cloud verwenden, ist das ganz zudem noch ein Kinderspiel. Klicke dazu einfach auf “Vorlage verwenden” und füge sie ganz automatisch einer Seite hinzu. Anschließend kannst du wie gewohnt deine Seiten bearbeiten und auf zusätzliche Plugins und Makros zurückgreifen.

Templates für Confluence Data Center und Server User

Confluence Seiten Template

Als Server und Data Center User ist das Ganze leider nicht so einfach. Um Templates verwenden zu können, kannst du entweder neue Seiten direkt aus einem Template erstellen oder auf Plugins aus dem Atlassian Market Place zurückgreifen. Hier findest du für so ziemlich jeden erdenklichen Einsatzzweck ein Template.

Zudem findest du alle Templates direkt in Confluence (Cloud). Wenn du eine neue Seite erstellst wird dir an dem rechten Bildschirm rand eine Leiste eingeblendet, in der du aus verschiedensten Templates für dein Vorhaben auswählen kannst.

Erstelle deine eigenen Templates

Sollte einmal kein Template dabei sein das deinen Vorstellungen entspricht, kannst du ganz einfach ein eigenes erstellen, oder ein bestehendes anpassen.

Wie erstelle ich Confluence Template?

  1. Gehe in die Confluence Space Einstellungen, (oder in deine Confluence Einstellungen (falls du Admin bist))
  2. Suche nach „Look and fell“ und klicke auf „Templates“
  3. Klicke auf den Button „Create new Template“ oder wähle ein bestehendes aus, das du anpassen möchtest
  4. Gib deinem Template einen Namen
  5. Füge bearbeitbare Inhalte hinzu
  6. Speichere das Template ab
  7. Anschließend findest du das Template in der rechten Seitenleiste, wenn du eine neue Confluence Seite erstellst.

3. Plugins und Makros

Um deine Confluence Seiten noch aussagekräftiger zu gestalten oder an deinen speziellen Verwendungszweck anzupassen, kannst du Plugins und die damit einhergehenden Makros verwenden. Plugins können aus dem Atlassian Market Place bezogen werden. 

Plugins

Es gibt einige kostenlose Erweiterungen für Confluence, die du direkt auf deiner Instanz installieren kannst. Zusätzlich gibt es auch noch jede Menge externe Plugin-Anbieter. 

Refined

Das Confluence Plugin „Refined“ ist dein Geheimrezept, wenn es darum geht, deinen Confluence-Seiten nicht nur Struktur, sondern auch einen Hauch von Stil zu verleihen. Mit Refined verwandelst du die standardmäßige Confluence-Oberfläche in ein visuell ansprechendes und intuitiv navigierbares Intranet, das sowohl die Informationsaufnahme erleichtert als auch das Markenbewusstsein stärkt.

Strukturierte und Stylische Confluence Seiten mit Plugins und Templates mit Refined
Quelle: Refined

Durch die Möglichkeit, Themes und Layouts individuell anzupassen, kannst du jeder Seite einen einzigartigen Charakter verleihen – ganz gleich, ob es sich um Projekt-Dashboards, Unternehmenswikis oder Team-Spaces handelt. Refined ermöglicht es dir, ohne tiefgreifende technische Kenntnisse ansprechende und benutzerfreundliche Seiten zu erstellen, die die Zusammenarbeit fördern und die Produktivität steigern.

Entdecke, wie du mit wenigen Klicks aus generischen Confluence-Seiten echte Hingucker machst, die deine Inhalte nicht nur besser präsentieren, sondern auch die User Experience auf ein neues Level heben.

Aura von SeibertMedia

Mit den „Aura – Content Formatting Macros“ erhältst du ein mächtiges Werkzeug, um deine Confluence-Seiten weit über das Standard-Design hinaus individuell zu gestalten und zu strukturieren. Diese Sammlung von Macros ermöglicht es dir, Inhalte nicht nur optisch ansprechend zu präsentieren, sondern auch die Übersichtlichkeit und Nutzerführung signifikant zu verbessern.

Aura - Strukturierte und Stylische Confluence Seiten mit Plugins und Templates
Quelle: SeibertMedia

Ob du dynamische Tabs für eine klar gegliederte Navigation erstellen, Miro-Boards oder Figma-Designs direkt in deine Seiten einbinden möchtest, oder ob es darum geht, komplexe Inhalte mit Google Docs oder HTML-Codes nahtlos zu integrieren – Aura bietet die Lösung. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten unterstützen dich dabei, Informationen nicht nur zugänglich, sondern auch visuell eindrucksvoll zu vermitteln.

Dadurch, dass Aura die Einbindung dieser vielseitigen Inhalte vereinfacht, kannst du Confluence-Seiten erschaffen, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind und so die Zusammenarbeit und das Engagement deines Teams fördern.

Advanced Image Gallery von XALT

Möchtest du beispielsweise eine Bildergalerie oder einen Slider zu einer Confluence Seite hinzufügen, kannst du entweder auf die integrierte Funktion in Confluence zurückgreifen, oder du nutzt die ‘Advanced Image Galery von XALT’. Damit ist es unglaublich einfach und intuitiv Bilder direkt auf der Seite zu bearbeiten, anzupassen und in verschiedenen Layouts anzeigen zu lassen.

Advanced Image Gallery

Makros

Einige Makros sind schon in der Grundfunktion von Confluence dabei, andere werden von Plugins mitgeliefert. Mit Makros kannst du deine Seiten direkt und nativ nach deinen Wünschen anpassen und es ist eine Grundfunktion von Confluence, mit der du wahrscheinlich fast täglich arbeiten wirst. Einige Makros verwendest du, indem du auf das “kleine Plus” am oberen Bildschirmrand klickst und die Funktion an der gewünschten Stelle hinzufügst.

Stylische Confluence Seiten

4. Das Wichtigste: Deine Kreativität

Manchmal sind deine Seiten nur für die interne Verwendung gedacht und müssen nicht unbedingt kreativ gestylt werden. Doch sicherlich warst du auch schon in Situationen in denen du deine Inhalte visuell aufbereiten musstest. Die schicken Templates und Plugins sind natürlich eine große Hilfe beim Erstellen von stylischen Confluence Seiten. Doch letztendlich hilft dir deine eigene Kreativität und Engagement noch viel weiter um tolle Inhalte zu erstellen. 

Im Marketing und Design spricht man oftmals von “Fake it, till you make it”. Das heißt einfach ausgedrückt, such dir Inspiration im Internet und nutze diese Insights in deinen Projekten. Aber Vorsicht: Don’t Copy and Paste!

5. Strukturiere deine Seiten

Um die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit deiner Confluence-Seiten zu maximieren, ist eine durchdachte Seitenstruktur unerlässlich. Hier sind einige bewährte Methoden, die dir helfen, deine Seiten so zu organisieren, dass sie nicht nur informativ, sondern auch leicht navigierbar sind:

Klare Hierarchie etablieren

Beginne mit einer klaren Vorstellung davon, wie deine Inhalte strukturiert sein sollen. Erstelle eine Hierarchie, die logisch ist und der Art und Weise entspricht, wie Benutzer nach Informationen suchen. Dies könnte bedeuten, dass du Spaces für verschiedene Teams oder Projekte einrichtest und innerhalb dieser Spaces Seiten und Unterseiten nach Themen oder Funktionen organisierst.

Konsistente Namenskonventionen verwenden

Einheitliche Namenskonventionen für deine Seiten und Spaces erleichtern das Auffinden von Informationen. Entscheide dich für eine klare und beschreibende Benennung, die auf den ersten Blick den Inhalt der Seite oder des Spaces verrät.

Übersichtsseiten nutzen

Erstelle Übersichtsseiten, die als Inhaltsverzeichnisse für größere Bereiche innerhalb deines Confluence-Workspaces dienen. Diese Seiten können Links zu wichtigen Unterseiten enthalten und Benutzern einen schnellen Überblick über verfügbare Ressourcen geben.

Labels konsequent anwenden

Confluence ermöglicht die Verwendung von Labels, um Seiten thematisch zu gruppieren. Nutze diese Funktion, um ähnliche Inhalte zu verknüpfen und die Suche innerhalb deiner Confluence-Umgebung zu vereinfachen.

Navigationshilfen einrichten

Erwäge die Einbindung von Navigationshilfen wie Breadcrumbs, Inhaltsverzeichnissen oder benutzerdefinierten Seitennavigationselementen. Diese Tools helfen Benutzern, ihren Weg durch deine Inhalte zu finden und den Überblick über ihre aktuelle Position innerhalb der Struktur zu behalten.

Du benötigst Unterstützung bei der Integration von Confluence in dein Unternehmen und Team? Als Atlassian Gold Solution Partner beraten wir dich gerne bei der Lösungsfindung. Auf unsere Atlassian Services Seite kannst du mehr über unsere Herangehensweise und Methodik erfahren.

Die Basics in Confluence, angefangen mit der Erstellung von Spaces und Seiten, legen den Grundstein für eine übersichtliche und effiziente Nutzung. Die Verwendung von Templates erleichtert nicht nur die Gestaltung, sondern optimiert auch den Arbeitsprozess. Die Integration von Plugins und Makros, wie Refined, Aura und Advanced Image Gallery, verleiht den Confluence-Seiten nicht nur Struktur, sondern auch einen ästhetischen Touch.

Die Kreativität des Nutzers spielt dabei eine entscheidende Rolle, um Inhalte ansprechend zu präsentieren. Eine durchdachte Seitenstruktur, klare Hierarchien, konsistente Namenskonventionen und die Nutzung von Navigationshilfen sind essentiell, um die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit zu maximieren. Confluence bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Zusammenarbeit zu fördern und die Produktivität zu steigern.

Atlassian Team Playbooks

Maximieren Sie Teamerfolg mit Atlassian Team Playbooks

Die Förderung der Zusammenarbeit, der kontinuierlichen Verbesserung und der operativen Exzellenz ist für Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, von entscheidender Bedeutung. Atlassian Team Playbooks sind dabei ein wertvolles Tool, das Ressourcen zur Bewältigung gängiger Herausforderungen im Team und zur Verbesserung der Projektdurchführung bereitstellt. Sie bieten klare Anleitungen zu Rollen und Verantwortlichkeiten, verbessern die Kommunikation und fördern eine proaktive Lernkultur. Entdecken Sie die Vorteile der Atlassian Team Playbooks.

Beliebteste Playbooks von Atlassian Team Playbooks

Es gibt mehr als 50 Atlassian Team Playbooks, die Unternehmen nutzen können, um die Produktivität und Kommunikation zu steigern, die digitale Transformation zu beschleunigen und vieles mehr. Sie alle hier aufzulisten, wäre ein bisschen viel. Daher haben wir uns entschlossen, Ihnen eine Auswahl der neun beliebtesten Playbooks zur Verfügung zu stellen.

Retrospective Play - Atlassian Team Playbook

Retrospective Play

Das Retrospektive Play ist ein Tor zur Förderung einer Kultur der kontinuierlichen Verbesserung. Durch die Reflexion vergangener Aktionen und Ergebnisse können Teams unschätzbare Erkenntnisse gewinnen, die zu einer besseren Entscheidungsfindung führen. Unternehmen, die diese Methode anwenden, stärken nicht nur ihre Problemlösungskompetenz, sondern schaffen auch eine Kultur der Transparenz und Verantwortlichkeit. Dieses Spiel ist ein Katalysator für die Förderung einer proaktiven Denkweise, die von Feedback und iterativem Lernen lebt, was für das Navigieren in komplexen und dynamischen Unternehmenslandschaften entscheidend ist.

Roles & Responsibilities - Atlassian Team Playbook

Roles & Responsibilities Play

Das Wesentliche des Rollen- und Verantwortungsspiels liegt in seiner Fähigkeit, Klarheit in die Teamdynamik zu bringen. Es legt genau fest, wer wofür verantwortlich ist, und verhindert so Überschneidungen und Lücken, die sich negativ auf den Zeitplan des Projekts auswirken können. Unternehmen, die diese Methode anwenden, profitieren von einer verbesserten Teamsynergie, rationalisierten Arbeitsabläufen und einer deutlich verbesserten Projektdurchführung. Es ist ein Eckpfeiler für den Aufbau eines gut koordinierten Teams, in dem jeder auf die gemeinsamen Ziele ausgerichtet ist.

Health Monitor Play - Atlassian Team Playbooks

Health Monitor Play

Das Health Monitor Play fungiert als Spiegel, der den wahren Zustand der operativen Gesundheit eines Teams widerspiegelt. Es ermöglicht eine Selbsteinschätzung anhand der Attribute leistungsstarker Teams und hilft dabei, Stärken und verbesserungsbedürftige Bereiche zu ermitteln. Für Unternehmen ist dieses Spiel unverzichtbar, um den Puls der Teamleistung zu fühlen und sicherzustellen, dass das Team sich kontinuierlich verbessert. Es ist eine Blaupause für die Förderung hervorragender Leistungen und das Erreichen operativer Effizienz.

DACI Play - Atlassian Team Playbooks

DACI Play (Driver, Approver, Contributor, Informed)

Der DACI-Rahmen ist für die Klärung von Entscheidungsrollen und Verantwortlichkeiten innerhalb eines Teams oder eines Projekts von entscheidender Bedeutung. Es bezeichnet Personen als Treiber (D), die den Entscheidungsprozess vorantreiben; Genehmigende (A), die die Entscheidung treffen; Mitwirkende (C), die Beiträge leisten; und diejenigen, die über die Entscheidung informiert sind (I). Dieser strukturierte Ansatz stellt sicher, dass Entscheidungen effizient, mit klarer Kommunikation und Verantwortlichkeit getroffen werden, was einen reibungsloseren Projektablauf ermöglicht.

Icebreaker Activities play - Atlassian Team Playbooks

Icebreaker Activities Play

Eisbrecher-Aktivitäten dienen dazu, die Gruppe aufzuwärmen, eine angenehme und integrative Atmosphäre zu schaffen und die Interaktion zu fördern, insbesondere zu Beginn von Sitzungen oder Workshops. Diese Aktivitäten können von einfachen Einführungen bis hin zu fesselnden Spielen oder Diskussionen reichen, die dazu beitragen, Barrieren abzubauen, eine offene Kommunikation zu fördern und einen positiven Ton für die bevorstehende Zusammenarbeit zu setzen.

Objectives and Key Results (OKRs) Play - Atlassian Team Playbooks

Objectives and Key Results (OKRs) Play

Der OKRs-Rahmen ist ein Zielsetzungsinstrument, das Teams hilft, Ziele und deren Ergebnisse zu definieren, zu kommunizieren und zu verfolgen. Durch die Festlegung von Zielen (ehrgeizige und inspirierende Ziele) und Schlüsselergebnissen (spezifische, messbare Maßnahmen zur Erreichung der Ziele) können Teams ihre Bemühungen aufeinander abstimmen, sich voll und ganz für die gemeinsamen Ziele engagieren und den Fortschritt transparent überwachen. Dieses Spiel ist von grundlegender Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Fokus, der Ausrichtung und der Dynamik bei der Erreichung wichtiger Ergebnisse.

Project Kickoff Play - Atlassian Team Playbooks

Project Kickoff Play

Der Projekt-Kickoff ist ein strukturierter Ansatz, um ein Projekt auf dem richtigen Fuß zu beginnen. Dabei wird das Team auf die Ziele, den Umfang, die Rollen und die Verantwortlichkeiten des Projekts ausgerichtet und ein klarer Aktionsplan aufgestellt. Durch die Festlegung von Erwartungen, die Definition von Erfolgskriterien und die Sicherstellung, dass alle Beteiligten auf derselben Seite stehen, schafft dieses Spiel eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Projektdurchführung und trägt dazu bei, Risiken im Zusammenhang mit einer falschen Ausrichtung oder Missverständnissen zu verringern.

Sparring Play - Atlassian Team Playbooks

Sparring Play

Sparringssitzungen bieten Teams eine Plattform, um ihre Arbeit zu präsentieren, konstruktives Feedback einzuholen und Ideen in einer strukturierten, unterstützenden Umgebung zu verfeinern. Diese Praxis fördert unterschiedliche Perspektiven, konstruktive Kritik und iterative Verfeinerung und trägt dazu bei, die Qualität der Arbeit zu verbessern und sicherzustellen, dass die besten Ideen vorgebracht und gemeinsam verfeinert werden.

Standups Play

Standups Play

Standups sind kurze, regelmäßige Treffen, bei denen sich die Teammitglieder gegenseitig über ihre Fortschritte auf dem Laufenden halten, die Arbeit des Tages besprechen und etwaige Hindernisse oder Herausforderungen identifizieren. Dieses Vorgehen fördert die Transparenz, die rechtzeitige Problemlösung und stellt sicher, dass das Team bei den Prioritäten auf einer Linie bleibt. Es ist eine wichtige Praxis, um einen stetigen Kommunikationsfluss aufrechtzuerhalten und Probleme zeitnah anzugehen, was zur allgemeinen Agilität und Effektivität des Teams beiträgt.

Weitere Atlassian Team Playbooks finden Sie auf der Atlassian-Website.

Warum sollte ich die Atlassian Team Playbooks in meinem Unternehmen einführen?

Die Implementierung der Atlassian Team Playbooks kann die Zusammenarbeit, die Kommunikation und die Problemlösungsfähigkeiten Ihrer Teams erheblich verbessern. Diese Playbooks befassen sich mit wichtigen Problemen der Teamdynamik, die den Projekterfolg behindern können, wenn sie ignoriert werden. Sie fördern eine Kultur der Offenheit, der kontinuierlichen Verbesserung und der klaren Kommunikation, die für eine erfolgreiche Projektdurchführung unerlässlich ist. Der strukturierte Rahmen dieser Playbooks bietet umsetzbare Erkenntnisse und Pläne, die den Weg zur Lösung und Verbesserung verdeutlichen.

Diese vielseitigen Playbooks können auf die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen Ihres Unternehmens zugeschnitten werden, was sie zu einem wertvollen Unternehmensfaktor macht. Sie verbessern nicht nur die betriebliche Effizienz, sondern schaffen auch eine widerstandsfähige und anpassungsfähige Organisation. Mit der Unterstützung von XALT lassen sich diese Playbooks nahtlos in Ihre bestehenden Prozesse integrieren und bieten erhebliche Vorteile für die Erreichung Ihrer Unternehmensziele.

Wie man mit Atlassian Team Playbooks anfängt

Der Einstieg in Atlassian Playbooks kann mit dem richtigen Ansatz und der richtigen Anleitung ein reibungsloser Prozess sein. Im Folgenden wird eine Strategie vorgeschlagen, die in überschaubare Schritte unterteilt ist, um eine erfolgreiche Implementierung in Ihrem Unternehmen sicherzustellen:

1. Sensibilisierung und Schulung:

Verstehen der Playbooks: Informieren Sie sich über Atlassian Playbooks und ihre Vorteile. Nutzen Sie Ressourcen, besuchen Sie Workshops oder konsultieren Sie Experten wie die von XALT, um tiefere Einblicke zu erhalten.

2. Bewertung:

Identifizieren Sie die Bedürfnisse: Bewerten Sie die aktuellen Herausforderungen des Teams, um zu ermitteln, welche Atlassian Team Playbooks am vorteilhaftesten wären.

Anpassung: Passen Sie die ausgewählten Spiele auf der Grundlage der Bewertung an die individuellen Bedürfnisse Ihres Unternehmens an.

3. Planung:

Umsetzungsplan: Erstellen Sie einen Plan für die Umsetzung der ausgewählten Maßnahmen, in dem Zeitpläne, erforderliche Ressourcen und beteiligte Teams aufgeführt sind.

Schulung: Führen Sie Schulungen durch, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten den Prozess und die Ziele der Playbooks verstehen.

4. Ausführung:

Ausführen der Spielzüge: Führen Sie die Spielzüge gemäß dem Plan aus und fördern Sie eine offene Kommunikation und aktive Beteiligung.

Dokumentation: Dokumentieren Sie die Erkenntnisse, Maßnahmen und Rückmeldungen zur späteren Verwendung und Analyse.

5. Überprüfen und Verbessern:

Überprüfung: Bewerten Sie die Effektivität der Aktionen nach der Durchführung im Hinblick auf die Bewältigung der Herausforderungen und die Erreichung der Ziele.

Kontinuierliche Verbesserung: Nehmen Sie auf der Grundlage der Überprüfung Anpassungen für künftige Iterationen vor, um eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten.

6. Unterstützung und Anleitung:

Experten-Beratung: Lassen Sie sich von Atlassian-Experten oder Unternehmen wie XALT bei der erfolgreichen Implementierung und der Bewältigung von Herausforderungen beraten.

7. Skalieren:

Erweitern: Weiten Sie die Implementierung auf andere Abteilungen oder Teams aus, wenn Sie sich mit den Playbooks vertraut gemacht haben, um eine unternehmensweite Verbesserung zu erreichen.

8. Erfolg messen:

Metriken: Legen Sie Messgrößen fest, um den Erfolg und die Auswirkungen der Implementierung der Atlassian Team Playbooks zu messen, z. B. verbesserte Kommunikation, kürzere Projektlaufzeiten und verbesserte Zusammenarbeit.

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Webinar Platform Engineering: AWS-Account Setup mit JSM

In unserem Webinar „Plattform-Engineering – AWS-Konten in nur einer Stunde mit JSM Cloud erstellen“ stellten unsere DevOps-Botschafter Chris und Ivan sowie der Atlassian-Plattformexperte Marcin von BSH den transformativen Ansatz von Platform Engineering vor und erläuterten, wie er das Cloud-Infrastrukturmanagement für Entwicklungsteams revolutioniert. In unserem Gespräch erörterten wir das Konzept des Plattform-Engineering, einschließlich der Frage, wie der Prozess der Nutzung von Plattform-Engineering eingeleitet werden kann, auf welche Hindernisse Unternehmen stoßen können und wie diese mit einem Self-Service für Entwickler überwunden werden können. Wir haben auch gezeigt, wie Jira Service Management als Self-Service für Entwickler verwendet werden kann, um AWS-Accounts in nur einer Stunde zu erstellen.

Platform Engineering verstehen

„Platform Engineering ist ein Fundament aus Self-Service-APIs, Tools, Services, Wissen und Support, das als überzeugendes internes Produkt gestaltet ist“, sagte Ivan Ermilov während des Webinars. Dieses Konzept ist das Herzstück interner Entwicklerplattformen (IDPs), die darauf abzielen, den Betrieb zu rationalisieren und Entwicklungsteams zu unterstützen. Durch die Vereinfachung des Zugriffs auf Cloud-Ressourcen fördert das Platform Engineering eine effizientere und autonomere Arbeitsumgebung.

Erfahren Sie mehr über Platform Engineering in unserem Artikel „Was ist Platform Engineering„.

Die entscheidenden Vorteile

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Webinar waren die zahlreichen Vorteile, die Platform Engineering mit sich bringt. Es beschleunigt nicht nur die Bereitstellung von Features, sondern reduziert auch die manuellen Aufgaben der Entwickler erheblich. In der Diskussion wurde hervorgehoben, wie Teams an Unabhängigkeit gewinnen, was zu einer agileren und reaktionsfähigeren IT-Infrastruktur führt.

Bewältigung traditioneller Herausforderungen

Die herkömmlichen Methoden zur Verwaltung der Cloud-Infrastruktur führen häufig zu Projektverzögerungen und Problemen bei der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Ivan wies darauf hin, dass „ein häufiges Szenario, das mir persönlich in meiner Karriere begegnet ist, darin besteht, dass die Bereitstellung von Infrastruktur eine Kaskade von Genehmigungen erfordert. Der gesamte Prozess kann Wochen in Anspruch nehmen. Ein konkretes Beispiel, das wir in unserer Kundenumgebung antreffen, ist, dass die Bereitstellung von AWS-Accounts Wochen dauern kann, bis sie abgeschlossen ist. Ein Grund dafür ist meist, dass die Infrastrukturlandschaft einfach ineffizient und nicht standardisiert ist.“ Durch den Einsatz von Plattform-Engineering können Unternehmen diese Hürden überwinden und den Weg für einen schlankeren und sichereren Prozess ebnen.

Erfolgsgeschichte aus der Praxis: Die Reise der BSH

Marcin Guz von BSH erzählte die Geschichte der Transformation des Unternehmens und veranschaulichte den Übergang zum automatisierten Cloud-Infrastrukturmanagement. Dabei wurden die praktischen Aspekte der Implementierung von Plattform-Engineering-Prinzipien hervorgehoben und betont, wie die betriebliche Effizienz verbessert werden konnte.

Technische Einblicke: Das Self-Service-Modell

Ivan und Chris Becker erörterten die Implementierung eines Self-Service-Modells mit Jira Service Management (JSM) und Automatisierungspipelines. Dieser Ansatz ermöglicht es Entwicklern, Cloud-Ressourcen, einschließlich der Erstellung von AWS-Accounts, innerhalb von nur einer Stunde zu verwalten – ein deutlicher Unterschied zu den Tagen oder Wochen, die es früher dauerte.

Live-Demo: Schnelle AWS-Accounterstellung

Ein Highlight war die Live-Demonstration von Chris Becker, der den optimierten Prozess zur Einrichtung von AWS-Konten vorstellte. Diese Echtzeit-Darstellung diente den Zuschauern als praktischer Leitfaden, der die Einfachheit und Effizienz des Self-Service-Modells verdeutlichte.

Ein Blick in die Zukunft: Die Zukunft von Platform Engineering

Das Webinar schloss mit einem Ausblick auf die Zukunft. Ivan sprach über spannende zukünftige Entwicklungen wie Multi-Cloud-Strategien und die Integration von DevSecOps-Ansätzen und gab damit einen Hinweis auf die sich ständig weiterentwickelnde Landschaft des Platform Engineering.

Sehen Sie sich unser Webinar On-Demand an

Möchten Sie die Möglichkeiten des Plattform-Engineerings und des Self-Service für Entwickler kennenlernen? Sehen Sie sich unser On-Demand-Webinar an, in dem Sie mehr über Plattform-Engineering, IDPs und Entwickler-Self-Service erfahren. In dieser informativen Session erhalten Sie Einblicke, die Ihnen helfen werden, Ihr Cloud-Infrastrukturmanagement zu transformieren.

Jira Service Management News Atlassian High Velocity 2023

Jira Service Management News von Atlassian’s High Velocity Event 2023

Vor kurzem traf sich die Atlassian Community auf dem High Velocity Event in Sydney. Auf der Veranstaltung präsentierten die führenden Köpfe von Atlassian bahnbrechende, neue Features in Jira Service Management (JSM) und kündigten neue Kooperationen an. JSM-Kunden gaben Einblicke, wie sie die Atlassian Plattform in ihrem Business einsetzen und untermauerten damit, wie Atlassian das Service Management revolutioniert. Das übergeordnete Motto lautete: Schluss mit schlechtem Service Management.

In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick der spannendsten News und neuen Features in Jira Service Management.

Die wichtigsten News & neuen Features im Überblick

Neue Kooperation:

  • Neue Kooperation mit Airtrack ermöglicht ein umfassendes Asset Management in JSM

Neue Features:

  • Integration von Compass in JSM verbindet Dev- und Ops-Daten für volle Transparenz
  • Asset Dashboard liefert aussagekräftige Erkenntnisse
  • Integration von DevSecOps-Tools hilft Transparenz über Sicherheitsschwachstellen zu schaffen
  • Integration von CI/CD-Tools unterstützt nahtlose Zusammenarbeit von Dev und Ops
  • Customer Support Template optimiert Supportprozesse
  • Single-Sign-On für Kunden-Accounts schafft nahtloses User Experience
  • Service Management Templates macht Teams autonomer und schneller
  • Board Ansicht von Tickets optimiert Überblick
  • Dark Mode für Augenschonendes Arbeiten
  • Virtual Agent beantwortet Fragen mit Hilfe künstlicher Intelligenz
  • Agent Co-Pilot erstellt Zusammenfassungen und optimiert Kommunikation

Weitere Neuigkeiten:

  • Neue Obergrenze von 20.000 Agents je Instanz auf JSM
  • Anhebung der Obergrenzen von Objekten in der Asset- und Konfigurationsdatenbank auf 3 Millionen
  • Ausweitung der regionalen Datenhaltung: neuste Region in Kanada

Transparenz durch eine “Single-Source-of-Truth”

Integration von Atlassian’s Compass und JSM

Compass ist eines der neusten Zuwächse in der Atlassian Welt. Es ist eine Art Software-Katalog, der Entwicklern dabei hilft Fragen zu beantworten, wie: Wie finde ich einen bestimmten Micro Service? Wer ist Owner davon? Wie bekomme ich Hilfe, wenn etwas schief geht? Woher weiß ich, ob er den Sicherheits- und Compliance-Anforderungen entspricht?

Gleichzeitig dient Compass als Monitoring Tool, das DevOps-Teams dabei unterstützt Software-Komponenten zu überwachen und schnell zu reagieren, wenn etwas aus dem Ruder läuft.

Atlassian Compass Dashboard
Compass unterstützt Entwicklerteams dabei, die oft global verteilt und unabhängig voneinander arbeiten, volle Visibilität über einen Service zu schaffen und damit die Zusammenarbeit zu erleichtern.

Durch die Integration in JSM, hat das IT-Team, das die operationale Seite eines Service übernimmt wie Incident- und Changemanagement, vollen Überblick auf einen Service und seine abhängigen Komponenten. Besteht beispielsweise bei einer der Servicekomponenten ein Problem, kann die IT reagieren und den Change erst ausrollen, wenn das Problem behoben ist.

Compass integration in Jira Service Management
Das Operations-Team erhält in JSM volle Visibilität über zusammenhängende Services, ob alle Komponenten intakt sind oder die Entwicklung aktuell an einem Problem arbeitet.

Durch die Kombination von Compass und JSM haben die Entwickler wie auch das IT-Team die Sicht auf dieselbe Datenquelle, aber mit den Informationen, die für ihren jeweiligen Job wichtig sind. Das löst die große Herausforderung der Datenaktualisierung von traditionellen CMDBs (Configuration Management Database) und erweitert die Sicht auf die Entwicklerperspektive.

Comparison of traditional CMDB and modern CMDB with Jira Service Management
Traditionelle CMDBs liefern nicht das vollständige Bild, das das Operations-Team benötigt. Sie sind außerdem mit einem großen Aktualisierungsaufwand verbunden. Moderne CMDBs bringen Dev und Ops relevante Informationen in einer Plattform zusammen und schaffen damit ganzheitliche Transparenz.

Umfassendes Asset Management mit Airtrack und neuem Asset Dashboard

Mit der Ankündigung, dass Airtrack ab sofort zur Atlassian Familie gehört, können JSM-User nun ein umfassendes Asset Management betreiben. Airtrack unterstützt Unternehmen bei der Zusammenführung und Analyse verschiedener Datenquellen und stellt sicher, dass die Daten korrekt, aktuell und vollständig sind. Es bietet über 30 Out-of-the-Box Anbindungen, ermöglicht einen Datenabgleich (z.B. hilft fehlende Abhängigkeiten zwischen Diensten zu identifizieren; entdeckt nicht verwaltete Maschinen) und verarbeitet Daten über die IT hinaus (z.B. Verwaltung von Sicherheit, Compliance, Rechnungsstellung, Prognosen, etc.).

Die Asset-Daten werden in einem neuen Asset Dashboard in JSM aggregiert, das aussagekräftige Erkenntnisse liefert und IT-Teams in ihren Entscheidungsprozessen unterstützt. Im Dashboard können unterschiedliche Reports erstellt werden.

Die umfangreichen Asset-Daten sind ebenso in Atlassian Analytics verfügbar. Somit können diese auch mit Daten von anderen Atlassian Tools und Third-party-Tools kombiniert werden. Damit bringt JSM Entwicklung, Infrastruktur & Operations und Business-Teams auf eine Plattform zusammen und schafft Transparenz über das gesamte Unternehmen hinweg.

Atlassian Analytics Dashboard with combined data from different sources
In Atlassian Analytics lassen sich weitere Daten zu den Asset-Daten kombinieren: z.B. tatsächliche Betriebskosten aus der AWS Cloud, Budgetinformationen aus Snowflake im Abgleich mit den Assets aus der JSM Datenbank. Damit bekommen Sie Überblick über Service, Kosten und Performance.

Silos aufbrechen für entspanntere Zusammenarbeit

Für Entwickler und IT Operations

Die Zusammenarbeit von Entwicklern und IT-Teams kann herausfordernd sein. Während Entwickler schnell neue Services und Mehrwert liefern möchten, achtet das IT-Team darauf, dass diese keine Risiken für den Betrieb darstellen. Neue Integrationsmöglichkeiten von Entwicklertools in Jira Service Managment sollen diese Reibepunkte abschaffen und für eine nahtlose Zusammenarbeit sorgen.

Die Integration von DevSecOps-Tools in Jira ermöglichen es, Risiken besser zu managen. Damit werden alle Sicherheitsschwachstellen innerhalb eines Sprints sichtbar. Zudem können Automatisierungsregeln erstellt werden, wodurch in Jira automatisch Aufgaben erstellt werden, sobald eine Sicherheitsschwachstelle identifiziert wurde. Das gewährleistet, dass alle Risiken adressiert werden bevor der Service ausgerollt wird.

Durch die Integration gängiger CI/CD-Tools können Entwicklerteams Change requests erstellen, ohne dass sie ihre täglich genutzten Tools verlassen müssen. Der Change request wird automatisch in JSM erstellt und ist somit für das IT-Team direkt abrufbar.

Letztendlich entsteht ein integrierter Prozess von der Entwicklung, über die Risikobewertung, bis hin zur Genehmigung und Implementierung von Changes. Services mit hohem Risiko können wieder dem Entwicklerteam in das CI/CD-Tool zur Kontrolle zurückgespielt werden, bevor sie ins Produktivsystem implementiert werden.

Die Entwickler erhalten mit dem neuen Release Hub in Jira ebenso die Übersicht über den Status ihrer Services und automatische Benachrichtigungen informieren sie, wenn ein Service ausgerollt wurde.

Integrated process for DevOps with Jira Service Management
Jira Service Management integriert Entwicklertools und schafft somit ein nahloses System für Dev und Ops.

Für Kundensupport und Entwicklerteams

Ein neues JSM-Template für den Kundensupport bietet eine komfortable Übersicht aller Kundenrelevanten Daten und Vorgänge.

Es beinhaltet zudem ein Feature, das den nahtlosen Eskalationsprozess unterstützt und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklerteams und Support-Teams verbessert. Support-Mitarbeiter können Kundenprobleme direkt in JSM eskalieren und die Tickets werden direkt als Bug in Jira Software angelegt. Dadurch können auch Entwickler schnell erkennen, welche Auswirkungen der Bug, an dem sie arbeiten, auf Kunden hat. Gleichzeitig hat das Support-Team eine zentrale Übersicht über alle eskalierten Tickets.

Für Kundensupport und Kunden

Für eine nahtlose Kommunikation und Ticketerstellung kann Kunden über eine Single-Sign-On (SSO)-Lösung zur Verfügung gestellt werden. Jira Service Management ermöglicht nun eine Verbindung mit einem separaten SSO-Anbieter wie Microsoft Azure AD, Google Cloud Identity, etc.

Schnelles und einfaches Set-up verschiedener Service-Desks

Neue Service Management Templates für verschiedene Unternehmensbereiche sorgen dafür, dass sich Teams schnell und einfach einen eigenen Service-Desk erstellen können. Sie beinhalten vorkonfigurierte Anfragenformulare und Workflows, die direkt genutzt werden können.

Die Anpassungsmöglichkeiten der Service Management Templates wurde zudem verbessert und vereinfacht. Hierbei kann der User ebenfalls aus mehreren Best-Practice-Vorlagen für Formulare auswählen oder eigene Formulare erstellen.

Das erlaubt es Teams autonomer und schneller zu agieren, ohne dass sie einen System-Admin für die Einrichtung und Änderungen einbeziehen müssen.

Jira Service Management templates for different Service Desk set-ups
Schnelles Set up und einfaches Handling der Service Management Templates.

Fortschrittlicher Arbeiten mit Atlassian’s Künstlicher Intelligenz & Co.

Neue Features für User-freundlichere Anwendung

Unter diesem Motto bietet JSM nun eine viel nachgefragte Funktion an: Die Ansicht von Tickets in einer Board View erleichtert die Übersicht und bietet die üblichen Drag-and-Drop-Möglichkeiten.

New Board View for handling tickets in Jira Service Management
Verbesserte Ticket-Übersicht und intuitive Bearbeitungsmöglichkeiten.

Eine weitere Neuerung ist, dass beispielsweise Nachtaktive User, die noch spät Support-Ticket bearbeiten, nun auch JSM in Augenschonenderem Dark Mode nutzen können.

Integrierte künstliche Intelligenz (KI), die den Arbeitsalltag erleichtert

Mit der Vision Mitarbeiter von wiederkehrenden Vorgängen zu befreien und Service-Desks zu skalieren, ist der Virtual Agent nun in JSM verfügbar. Der Virtual Agent ist in der Lage auf eine Mitarbeiterfrage eine logische Nachfolgefrage zu stellen, um die Antwort für den Mitarbeiter so konkret wie möglich auszuspielen.

Virtual Agent in Jira Service Management
Der Virtual Agent liefert mit Hilfe eines vordefinierten Ablaufs von Folgefragen schnell die passende Antwort.

Der einzigartige Vorteil des Virtual Agents ist dabei, dass er so konstruiert ist, dass jeder ihn selbst einrichten kann. Das wird durch ein einfach zu bedienendes No-Code-Interface ermöglicht, in dem der Mitarbeiter den Ablauf, den eine Anfrage durchläuft, selbst bestimmen kann. Damit lässt sich der Agent innerhalb weniger Stunden einrichten, anstatt Tage und Wochen damit zu verbringen.

No-Code-Interface of the Virtual Agent for easy handling
Der Virtual Agent kann innerhalb weniger Stunden über ein No-Code-Interface auch durch
nicht-technische Mitarbeiter einrichten.

Ebenso werden bald die Features des Agent Co-Pilot (powered by Atlassian Intelligence) ausgerollt. Dieser soll besonders die Servicemanagement-Qualität verbessern, die oft darunter leidet, wenn unterschiedliche Support-Mitarbeiter abwechselnd an einem Ticket arbeiten. Die Herausforderung für die Mitarbeiter dabei ist, sich jedes Mal wieder auf den aktuellen Informationsstand zu bringen, was sehr zeitintensiv sein kann.

Dafür liefert der Co-Pilot Agent mit einem Klick eine kurze und knappe Zusammenfassung aller Abläufe, die in diesem Ticket bereits dokumentiert wurden und bringt dabei den Support-Mitarbeiter in kürzester Zeit auf Stand.

Der Agent unterstützt außerdem bei der Formulierung von Nachrichten, um die Kommunikation so effizient und klar wie möglich zu gestalten. Er formuliert geschriebene Texte so um, dass sie klar und professionell sind und den nötigen Kontext für den Empfänger zur Verfügung stellen.

Weitere News rund um Jira Service Management

Weitere Neuigkeiten auf dem High Velocity Event waren, dass die Obergrenzen wie folgt hochgesetzt wurden:

  • für Agents je JSM-Instanz auf 20.000 Agents
  • sowie für Objekte in der Asset- und Konfigurationsdatenbank auf 3 Millionen.

Die regionale Datenhaltung wurde zudem auf die Region Kanada ausgeweitet. Die folgende Abbildung fasst diese Updates nochmal zusammen.

Summary of the news in Jira Service Management

Zukunftsvision für Service Management

Schließlich wurde die Vision von Atlassian für ihre Service Management-Plattform betont: Egal wie viele verschiedenen Technologien, Teams und Systeme im Service-Bereich im Einsatz sind – Jira Service Management soll als zentrale Plattform mit allen Systemen verbunden sein und dient als Steuerung, um Anfragen zu koordinieren und zu lösen, ganz egal in welchem System sie gelöst werden.

Die künstliche Intelligenz unterstützt zudem schnelle, klare und konsistente Antworten zu liefern. Dabei ist sie ebenfalls mit allen Systemen verbunden, sammelt dort die Informationen und liefert sie in einer kurzen und knappen Zusammenfassung.

Wenn Du dir die Keynote und Sessions der High Velocity in Sydney ansehen möchtest, findest du hier die Videoaufzeichnungen: https://events.atlassian.com/highvelocity/

Was ist Platform Engineering

Was ist Platform Engineering

IT Teams, Entwickler, Abteilungsleiter und CTOs müssen sicherstellen, dass Applikationen und digitale Produkte schnell, effizient und sicher auf den Markt kommen und stets verfügbar sind. Doch oftmals sind die Bedingungen dafür nicht gegebenen. Compliance- und Sicherheits-Richtlinien, sowie lange und komplizierte Prozesse erschweren dass IT Teams diese Ziele erreichen diese Ziele zu erreichen. Doch dies muss nicht der Fall sein und kann mit Hilfe eines Developer Self-Service bzw Internal Developer Platform gelöst werden.

Vereinfachter Vergleich von Platform Engineering vs Internal Developer Platform vs Developer Self-Service.

Platform Engineering vs. Internal Developer Platform vs. Developer Self-Service

Was ist Platform Engineering?

Platform Engineering ist ein neuer Trend, der darauf abzielt, die Bereitstellung von Unternehmenssoftware zu modernisieren. Platform Engineering implementiert wiederverwendbare Tools und Selbstbedienungsfunktionen mit automatisierten Infrastrukturabläufen, die die Erfahrung und Produktivität der Entwickler verbessern. Die ersten Bemühungen zum Aufbau von Plattformen beginnen oft mit internen Entwicklerplattformen (IDPs).

Platform Engineering hilft dabei, die Erstellung und Auslieferung von Software schneller und einfacher zu machen, indem es einheitliche Werkzeuge, Abläufe und technische Grundlagen zur Verfügung stellt. Es ist wie ein gut organisiertes Werkzeugset und eine Werkstatt für Softwareentwickler, damit sie ihre Arbeit effizienter und ohne unnötige Hindernisse erledigen können.

Webinar - Platform Engineering: AWS Account Erstellung mit Developer Self-Service (Jira Service Management)

Wofür wird Platform Engineering verwendet?

Die ideale Entwicklungsplattform für ein Unternehmen kann für ein anderes völlig unbrauchbar sein. Sogar innerhalb derselben Firma können unterschiedliche Entwicklungsteams ganz verschiedene Anforderungen haben.

Das Hauptziel einer Technikplattform liegt in der Steigerung der Entwicklerproduktivität. Auf Unternehmensebene fördern solche Plattformen die Konsistenz und Effizienz. Für die Entwickler bieten sie eine erhebliche Erleichterung im Umgang mit Lieferpipelines und Low-Level-Infrastruktur.

Was ist eine Internal Developer Platform (IDP)?

Internal Developer Platforms (IDPs), auch bekannt als Developer Self-Service Platform, sind Systeme, die innerhalb von Unternehmen eingerichtet werden, um den Softwareentwicklungsprozess zu beschleunigen und zu vereinfachen. Sie bieten Entwicklern eine zentrale, standardisierte und automatisierte Umgebung, in der sie Code schreiben, testen, bereitstellen und verwalten können.

IDPs bieten eine Reihe von Tools, Funktionen und Prozessen. Ziel ist es, Entwicklern eine reibungslose Self-Service-Erfahrung zu ermöglichen, die die richtigen Funktionen bietet, um Entwicklern und anderen Personen zu helfen, wertvolle Software mit so wenig Aufwand wie möglich zu produzieren.

Wie unterscheidet sich Platform Engineering zu Internal Developer Platform?

Platform Engineering ist der übergeordnete Bereich, der sich mit der Schaffung und Verwaltung von Softwareplattformen befasst. Im Rahmen des Platform Engineering werden Integrated Development Platforms (IDPs) als spezifische Tools oder Plattformen entwickelt. Diese bieten Entwicklern Self-Service- und Automatisierungsfunktionen an.

Was ist ein Developer Self-Service?

Developer Self-Service ist ein Konzept, das es Entwicklern ermöglicht, die von ihnen benötigten Ressourcen und Umgebungen selbst zu erstellen und zu verwalten, ohne auf die Unterstützung von Betriebsteams oder anderen Abteilungen warten zu müssen. Damit wird die Effizienz gesteigert, Wartezeiten reduziert und die Produktivität durch selbstständiges Arbeiten und schnelleren Zugriff auf Ressourcen erhöht. Dies bedeutet, dass Entwickler nicht auf andere warten müssen, um das zu bekommen, was sie benötigen, und ihre Arbeit schneller erledigen können.

Wie helfen IDPs dabei?

Stellen Sie sich Interne Entwicklerplattformen (IDPs) wie einen gut organisierten Supermarkt vor, in dem alles leicht zu finden ist. IDPs stellen alle notwendigen Werkzeuge und Services bereit, damit Entwickler ihre Aufgaben ohne große Umwege erledigen können. Sie sind sozusagen der Ort, an dem der Self-Service stattfindet.

Der Übergang zu Platform Engineering

Wenn ein Unternehmen von IDPs zu Platform Engineering übergeht, ist das wie der Sprung von einem kleinen lokalen Laden zu einer großen Einkaufszentrale. Platform Engineering bietet eine breitere Palette von Services und eine stärkere Automatisierung. Es hilft Unternehmen, ihre Entwicklungsprozesse weiter zu optimieren und zu skalieren.

Durch den Wechsel zu Platform Engineering können Unternehmen ihre Entwicklungsprozesse effizienter gestalten, die Zusammenarbeit verbessern und letztendlich bessere Produkte schneller auf den Markt bringen. Der erste Schritt mit IDPs und Developer Self-Service legt das Fundament, um diese höhere Ebene der Effizienz und Automatisierung zu erreichen.

Herausforderungen, die mit Platform Engineering gelöst werden können

Skalierbarkeit & Standardisierung

In wachsenden, aber auch großen und bereits fest etablierten Unternehmen kann die Anzahl der IT Projekte und Teams schnell ansteigen. Traditionelle Entwicklungspraktiken können es schwer machen, die Entwicklungsumgebung zu skalieren und alle homogen zu halten. Durch die stetig anwachsenden IT Projekte bzw. Applikationen gibt es Unterschiede in Setup und Konfiguration, Sicherheits- und Compliance Standards, sowie eine Übersicht, welcher User worauf Zugriff hat.

Platform Engineering ermöglicht eine höhere Skalierbarkeit, indem es Automatisierung und standardisierte Prozesse einführt, die es erleichtern, mit einer wachsenden Anzahl von Projekten und Applikationsentwicklungen umzugehen.

Effizienz und Produktivität

Verzögerungen in der Entwicklung und Erstellung von Infrastrukturen können durch manuelle Prozesse und Abhängigkeiten zwischen Teams entstehen und die Zeit bis Applikation auf den Markt kommen erhöhen. Platform Engineering hilft, diese Herausforderungen zu überwinden, indem es Self-Service-Funktionen und Automatisierung bietet, die es den Teams ermöglichen, schneller und unabhängiger zu arbeiten.

Sicherheit & Compliance

Sicherheitsbedenken sind in jedem Entwicklungsprozess von zentraler Bedeutung. Durch Platform Engineering standardisieren und integrieren wir Sicherheits- und Compliance-Standards vorab in den Entwicklungsprozess und die IT-Infrastruktur, was eine konsequente Sicherheitsüberprüfung und -verwaltung ermöglicht.

Konsistenz und Standardisierung

Unterschiedliche Teams und Projekte könnten unterschiedliche Werkzeuge und Praktiken verwenden, was zu Inkonsistenzen führen kann. Platform Engineering fördert die Standardisierung durch die Bereitstellung einer gemeinsamen Plattform mit einheitlichen Werkzeugen und Prozessen, die von allen genutzt werden können.

Innovation und Experimentierung

Die Möglichkeit, neue Ideen schnell zu testen und zu iterieren, ist entscheidend für die Innovationskraft eines Unternehmens. Platform Engineering bietet eine Umgebung, die Experimente und schnelle Iterationen fördert, indem sie die benötigte Infrastruktur und Werkzeuge auf effiziente Weise bereitstellt.

Kostenkontrolle

Durch die Optimierung und Automatisierung der Entwicklungsprozesse können die Betriebskosten gesenkt werden. Platform Engineering bietet die Werkzeuge und Praktiken, um Ressourcen effizient zu nutzen und somit die Gesamtkosten der Entwicklung zu reduzieren.

Praxisbeispiel: IDP und Developer Self-Service mit Jira Service Management und AWS

Eine Möglichkeit mit Platform Engineering zu starten ist beispielsweise Jira Service Management als Developer Self-Service zu nutzen um damit AWS Cloud Infrastruktur automatisiert und sicher aufzusetzen und Templates für Entwickler und Cloud Engineers in einem Wiki bereitzustellen.

Wie funktioniert das?

Developer Self-Service zur automatischen AWS Account Erstellung mit Jira Service management

Jira Service Management Developer Self-Service

Mit Hilfe von Jira Service Management stellt einer unserer Kunden einen Self-Service bereit der es Entwicklern ermöglicht einen AWS Organisationsaccount automatisch und sicher aufzusetzen. Dies funktioniert mit einem einfachen Portal und einem Service-Request- Formular, indem vom User Informationen wie Name, Funktion, Account-Typ, Sicherheits- und technischer Verantwortlichter und genehmigender Manager angegeben werden müssen.

Anschließend wird im Backend mit Hilfe von Python-Skripten in einer Buildpipeline der Account auf AWS erstellt. Beim Setup werden bereits alle Sicherheits-und Compliance revevanten Standards integriert und der JSM Self-Service ist mit dem Active Directory des Unternehmens verknüpft. Durch die tiefe Integration mit allen relevanten Systemen des Unternehmens, kann anschließend explizit nachvollzogen werden, wer worauf Zugriff hat. Dies erleichtert auch im Nachhinein die Kontrolle der Zugriffe sowie existierende Accounts.

Das Ergebnis: Die Zeit, die benötigt wird um AWS Organisationsaccounts zu erstellen wird mit Hilfe von JSM auf unter eine Stunde reduziert (von mehreren Wochen), wodurch IT Teams schneller ihre Produkte veröffentlichen, testen und updaten können. Zudem wird eine Übersicht geschaffen, welche und wieviele Accounts bereits existieren und für welches Produkt, wodurch eine Kostenkontrolle der Cloud Infrastruktur auf AWS vereinfacht wird.

Confluence Cloud als Wissensdatenbank für IT-Teams

Natürlich ist ein Developer Self-Service nur ein kleiner Teil von Platform Engineering. IT-Teams benötigen konkrete Tools und Apps, die auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.

Eines dieser Tools ist eine Knowledgebase, in der IT-Teams, vom Entwickler, bis hin zum Cloud Engineer relevante Informationen wie Templates finden, die ihre Arbeit erleichtern und beschleunigen.

Wir haben bei unserem Kunden eine Wissensdatenbank mit Confluence aufgebaut, die verschiedenste Templates, Kurse, Best Practices und wichtige Informationen über Prozesse bereitstellt. Diese Wissensdatenbank ermöglicht es allen relevanten Stakeholdern, sich jederzeit mit wichtigen Informationen zu versorgen und weiterzubilden.

Webinar – Der erste Schritt im Platform Engineering mit einem Developer Self-Service und JSM

Nachdem wir die Herausforderungen und Lösungen erörtert haben, die Platform Engineering mit sich bringt, ist es wichtig, diese Konzepte in die Praxis umzusetzen und weiter zu erforschen. Eine großartige Gelegenheit, mehr über die praktische Anwendung von Platform Engineering zu erfahren, bietet ein bevorstehendes Webinar. Dieses Webinar legt einen speziellen Fokus auf die Automatisierung der AWS-Infrastrukturerstellung mithilfe von Jira Service Management und Developer Self-Service. Zusätzlich bietet ess eine Live-Demo mit unseren Experten aus dem Bereich DevOps.

Webinar - Platform Engineering: AWS Account Erstellung mit Developer Self-Service (Jira Service Management)

Fazit

Die Reise von Internen Entwicklerplattformen zu Platform Engineering ist ein progressiver Schritt, der Unternehmen dabei unterstützt, ihre Entwicklungsprozesse zu optimieren. Durch die Nutzung eines Developer Self-Service und die Überwindung von Herausforderungen in der Softwareentwicklung ebnet Platform Engineering den Weg für effizientere und innovativere Entwicklungspraktiken. Mit praktischen Ressourcen wie dem vorgestellten Webinar können Interessierte tiefer in dieses Thema eintauchen. Und zudem wertvolle Einblicke in die effektive Umsetzung von Platform Engineering gewinnen.

Preisanpassungen Atlassian

Atlassian Cloud: Preisänderungen im Oktober 2023 und Produktänderungen im November 2023

Die Atlassian Cloud steht bei vielen Teams im Mittelpunkt, wenn es um effektive Zusammenarbeit geht. Im Oktober 2023 stehen nun einige Änderungen an der Preisstruktur und den einzelnen Produkten an. Diese Preisanpassungen betreffen unter anderem die Atlassian Cloud-Produkte Jira, Jira Service Management, Confluence und Access.

Die Anpassungen werden für die Atlassian Cloud am 18. Oktober 2023 und für die Jira Cloud-Produkte am 1. November 2023 in Kraft treten.

In diesem Artikel geben wir Dir einen Überblick über die Preis- und Produktanpassungen.

Das wichtigste auf einen Blick

  1. Die Anhebung der Listenpreise betrifft:
    • Jira Software und Confluence (5 %)
    • Jira Service Management (5-30 %)
    • Access (bei mehr als 1.000 Nutzern 10 %)
  2. Die Cloud-Preise steigen für Verlängerung von Abonemments für Jira Software Premium, Jira Service Management Standard, Jira Service Management Premium und Atlassian Access.
  3. Neue Automatisierungslimits für Jira Cloud-Produkte treten ab dem 1. November 2023 in Kraft.

Warum ändern sich die Preise?

Diese Anpassungen unterstreichen Atlassians Bestreben, innovative Produkte zu entwickeln, die Teams besser vernetzen und ihre Effizienz steigern. Im Laufe des letzten Jahres haben hat Atlassian diverse Sicherheitsupdates und neue Produktfeatures eingeführt, darunter Gastzugriffe für Confluence, progressive Bereitstellung und verbesserte Sicherheitsfunktionen in Jira Software sowie ein fortgeschrittenes Incident- und Changemanagement in Jira Service Management.

Detaillierte Informationen zu Preisanpassungen für die Atlassian Cloud

In dieser Tabelle findest Du alle Informationen zu den Preisanpassungen und Informationen dazu, wie sich die Änderungen auf Deine bereits bestehenden Lizenzen auswirkt.

Erhöhung in Prozent (%)
Jira Software Cloud
Standard, Premium, Enterprise
5 %
Jira Service Management Cloud
Standard, Premium, Enterprise
0-250 agent tier: 5 %
251-500 agent tier: 30 %
All other agent tiers: 20 %
501 – 1.000: 25 % (JSM Standard)>1.000: 20 % (JSM Standard)
501 – 2.500: 25 % (JSM Premium)>2.501: 20 % (JSM Premium)
Confluence Cloud
Standard, Premium, Enterprise
5 %
Access1.000+ User<1.000 User: 0%
1.000+ User tier: 10%

Außerdem erhöht Atlassian die Vorzugspreise/Preise bei Verlängerung von bestehenen Abonnements ihrer Cloud-Produkten. Dies gilt für Jira Software, Jira Service Management und Jira Access.

Weitere Informationen zu den Preisanpassungen findest Du auf der Atlassian Webseite.

Produktanpassungen bei Automatisierungen in Jira Cloud-Produkten

Zusätzlich kündigte Atlassian Änderungen für die Durchführung von Automatisierungen für Jira Software, Jira Service Management, Jira Work Management und Jira Product Discovery an. Diese treten am 1. November 2023 in Kraft.

Im bisherigen Modell erhalten Kunden ein einzelnes, gemeinsames Limit für alle Jira Cloud-Produkte. Wenn ein Kunde beispielsweise Jira Software Free und Jira Service Management Standard hat, erhält er insgesamt 600 Ausführungen von Automatisierungsregeln pro Monat (100 von Jira Software Free und 500 von Jira Service Management Standard), die in beiden Produkten verwendet werden können.

Im neuen Modell ab November 2023 hat jedes Jira Cloud-Produkt sein eigenes Nutzungslimit. Jede Automatisierungsregel wird das Limit eines bestimmten Produkts in Anspruch nehmen, wenn sie ausgeführt wird. Die Limits für die Atlassian Free- und Standard-Pläne werden erhöht, um dies zu berücksichtigen. Die Automatisierungslimits im neuen Modell sehen wie folgt aus:

Produkt und Tarif Neue Automation Limits / Monat 
Jira SoftwareFree100
Standard1.700
Premium1.000 pro User/Monat
EnterpriseUnlimited
Jira Service ManagementFree500
Standard5.000
Premium1.000 pro User/Monat
EnterpriseUnlimited
Jira Work ManagementFree100
Standard1.000 
Premium100 pro User/Monat
Enterprisen/a
Jira Product DiscoveryFree200
Standard500
Premiumn/a
Enterprisen/a

Hier findest Du weitere Informationen über Limits bei Automatisierungen.

Weitere Updates von Atlassian: Verbesserte Unterstützung für Cloud-Migration

Die Preisanpassungen sind nur einige der jüngsten Änderungen von Atlassian. Das Unternehmen hat auch seine Support- und Testoptionen für Migrationsprojekte überarbeitet, um den Umstieg in die Cloud zu erleichtern.

Server-Kunden, die bisher noch nicht in die Cloud migriert sind, können die Cloud nun sechs Monate lang testen. Die Testphase beinhaltet nun auch den Support für ausgewählte Marketplace-Applikationen.

Die Doppellizenzierung für große Server-Kunden wurde bis zum 15. Februar 2024, für Enterprise-Kunden bis 15. Februar 2025 verlängert.

Warum lohnt es sich, jetzt über eine Migration in die Atlassian Cloud nachzudenken?

Für Enterprise-Kunden, die in die Cloud wechseln möchten, aber die Migration nicht rechtzeitig vor dem Ende des Server-Supports im Februar 2024 abschließen können, bietet Atlassian eine Verlängerung des Server-Supports in Form von Dual Licensing* an. (*für alle Kunden, die ab dem 12. September 2023 ein Jahres-Cloud-Abonnement mit 1.001 oder mehr Nutzern erwerben).

Du fragst Dich, wie sich die Preisanpassungen auf Dich auswirken oder Du denkst bereits über eine Migration in die Cloud nach?

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Confluence Whiteboards vs miro

Confluence Whiteboards (beta) – Das Ende von Miro?

Einführung

Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie befinden sich in einer virtuellen Besprechung, Ihr Team ist über verschiedene Büros und Zeitzonen verteilt, und Sie müssen Ideen für das nächste große Projekt sammeln. Die Zeiten, in denen das Kritzeln auf einem Stück Papier oder einem physischen Whiteboard ausreichte, sind längst vorbei. Mit Tools für die visuelle Zusammenarbeit wie Confluence Whiteboards, Miro oder Lucidspark ist es einfacher, Ihre Ideen in Echtzeit zu visualisieren und auszutauschen.

Allerdings ist die Tool-Landschaft mit ihren vielen Optionen etwas unübersichtlich. Miro ist der größte Anbieter auf dem Markt. Aber mit dem neu veröffentlichten Confluence Whiteboard (Beta) haben Sie vielleicht schon die perfekte Lösung zur Visualisierung Ihrer Ideen zur Hand. Vor allem, wenn Sie ein Confluence Cloud User sind (wenn nicht, warum nicht?).

In diesem Artikel werden die wichtigsten Funktionen von Confluence Whiteboards und die Unterschiede zu Miro erläutert.

Was sind Confluence Whiteboards?

Confluence Whiteboards ist eine neue Whiteboarding-Funktion innerhalb von Confluence und Jira, die auf der Atlassian Team’23 angekündigt wurde und derzeit als Beta-Version verfügbar ist.

Whiteboards verwandeln Confluence in ein leistungsstarkes Online-Whiteboard. Es ermöglicht Ihnen, mit anderen in Echtzeit zusammenzuarbeiten, Ideen auszutauschen und Brainstorming-Lösungen zu entwickeln.

Connect fields in Confluence Whiteboards

Die wichtigsten Funktionen von Confluence Whiteboards

Mit Confluence Whiteboards können Sie:

  • Frei Zeichnen und Skizzieren
  • Text, Bilder und Dateien hinzufügen
  • Formen und Vorlagen verwenden
  • Dokumente mit Kommentaren versehen
  • Mit anderen in Echtzeit zusammenarbeiten
  • Whiteboards mit anderen teilen
  • Vorlagen für verschiedene Themen und Teams

Confluence Whiteboards befindet sich noch in der Entwicklung, daher werden bald weitere Funktionen hinzukommen. Da es außerdem direkt in Confluence integriert ist, müssen Sie nicht für ein zusätzliches Tool wie Miro bezahlen.

Warum Sie Confluence Whiteboards brauchen

Es gibt mehrere Szenarien, in denen Confluence Whiteboards nützlich sind:

  • Remote Brainstorming: Teams, die über verschiedene Standorte verteilt sind, können gleichzeitig Ideen notieren, sie gruppieren und Prioritäten setzen, um sicherzustellen, dass jede Stimme gehört wird.
  • Design Workshops: Designer können Wireframes, User Journeys und sogar High-Fidelity-Prototypen erstellen und dabei sofortiges Feedback von Stakeholdern einholen.
  • Agile Planung: Scrum-Master und Product Owner können Sprint-Planungen, Retrospektiven und Backlog-Priorisierungen effektiv durchführen.
  • Ausbildung & Workshops: Dozenten und Ausbilder können Confluence Whiteboards nutzen, um interaktive Sitzungen durchzuführen, in denen Studenten oder Teilnehmer aktiv an Gruppenaktivitäten teilnehmen können.
  • Kunden-Workshops: Berater oder Agenturen können mit Kunden in Echtzeit zusammenarbeiten, um Strategiesitzungen produktiver und ansprechender zu gestalten.
  • Forschung und Analyse: Teams können Forschungsergebnisse, Benutzerinterviews oder Wettbewerbsanalysen abbilden und die Daten visuell organisieren, um bessere Einblicke zu erhalten.

Ein weiterer Vorteil von Confluence Whiteboards gegenüber Miro für agile Teams besteht darin, dass es viel einfacher ist, Aufgaben und Jira-Tickets direkt aus den Entwürfen und Notizen in Whiteboards zu erstellen.

Confluence Whiteboards UI – Beachten Sie, wie einfach es ist, ein Jira-Ticket über ein einfaches Textfeld zu erstellen.
Confluence Whiteboards UI after converting the text box to a Jira issue.
Confluence Whiteboards UI nach der Konvertierung des Textfeldes in ein Jira-Ticket

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Confluence Whiteboards ein großartiges Tool ist, das die Funktionen anderer Atlassian-Tools erweitert: Kollaboration und Teamwork. Außerdem ermöglicht es Ihnen, mehr aus Ihren Atlassian-Lizenzen herauszuholen, um sozusagen den ROI zu erhöhen.

Was ist Miro?

Wie Confluence Whiteboards ist Miro eine Plattform für die Online-Zusammenarbeit, die entwickelt wurde, um Teams zusammenzubringen, egal ob sie aus der Ferne oder im selben Büro arbeiten. Es bietet eine intuitive, visuelle Möglichkeit, Gedanken zu organisieren, Brainstorming zu betreiben, Projekte zu planen und vieles mehr.

Quelle: Miro

Wichtigste Merkmale

  • Echtzeit-Zusammenarbeit: Mehrere Benutzer können gleichzeitig an derselben Tafel arbeiten und die Änderungen der anderen Benutzer live sehen.
  • Vorgefertigte Vorlagen: Eine große Auswahl an gebrauchsfertigen Vorlagen für verschiedene Aktivitäten wie Mindmapping, Projektplanung, SWOT-Analyse usw.
  • Integration mit anderen Tools: Nahtlose Integration mit gängigen Plattformen wie Slack, Google Workspace, Microsoft Teams und anderen.
  • Unbegrenzte Arbeitsfläche: Die Arbeitsfläche kann unendlich erweitert werden und bietet so viel Platz wie nötig für komplexe Projekte.
  • Anmerkungen und Kommentare: Teammitglieder können Notizen, Kommentare oder Feedback direkt auf der Tafel hinterlassen.
  • Sicherheit und Konformität: Starke Sicherheitsmaßnahmen und Einhaltung von Industriestandards zum Schutz sensibler Informationen.
  • Mobile Zugänglichkeit: Mit der mobilen Anwendung können Sie auch unterwegs auf Ihre Boards zugreifen und diese bearbeiten.

Das Hauptziel von Miro ist es, einen interaktiven und dynamischen Raum zu schaffen, in dem Teammitglieder in Echtzeit zusammenarbeiten können. Es erleichtert die Kreativität, die Zusammenarbeit und die Visualisierung von Ideen und überwindet die Barrieren, die oft mit traditionellen oder entfernten Arbeitsumgebungen verbunden sind.

Confluence Whiteboards vs Miro

Benutzeroberfläche:

Die Benutzeroberfläche von Confluence Whiteboards und Miro ist ähnlich, aber Miro bietet mehr Tools und Optionen für die Bearbeitung Ihres Whiteboards. Confluence Whiteboards beschränken sich auf das Wesentliche, und der einfache Zugang für die Benutzer scheint eine Priorität zu sein. Bei der Verwendung von Confluence Whiteboards sind uns einige wesentliche Unterschiede zu Miro aufgefallen. Es gibt (noch) keine Option zur Auswahl von Schriftarten in Whiteboards, so dass jeder Text, den Sie zu Ihrem Board hinzufügen, immer in der gleichen Schriftart dargestellt wird.

Confluence Whiteboards UI - Note the ease of creating a Jira issue from a basic text box.
Confluence Whiteboards UI.
Miro UI (Note the different text formatting options that can be applied inside a single element)
Miro UI (Beachten Sie die verschiedenen Textformatierungsoptionen, die innerhalb eines einzelnen Elements angewendet werden können)

Im Allgemeinen kann die Benutzeroberfläche von Confluence Whiteboards als sehr einfach, aber hilfreich und leicht zu navigieren bezeichnet werden. Sie können unterschiedlich geformte Textfelder, Verbindungslinien, Haftnotizen, frei schwebenden Text, Linien, Stempel, Aufkleber und Bildanhänge einfügen.

Sehr schön ist auch, dass Sie Jira-Tickets direkt auf Ihrem Whiteboard in der Vorschau anzeigen und Bearbeiter, Beschreibung, Status usw. ändern können. Alles ohne zu Jira navigieren zu müssen.

Integrationen

  • Confluence Whiteboards ist direkt in Confluence und Jira integriert, was vielleicht seine stärkste Eigenschaft ist. Es ist einfach, Ihre Ideen zu starten und kollaborativ zu entwerfen, und Sie können leichter im Atlassian-Ökosystem bleiben.
  • Umgekehrt lässt sich Miro gut mit externen Tools wie Slack, Zoom und Atlassian Tools integrieren. Außerdem ermöglicht Miro das Einbetten von technischen Diagrammen von Anbietern wie Gliffy oder draw.io, was Confluence Whiteboards noch nicht bieten.

Kollaborationsfunktionen

  • Es gibt keine offiziellen Informationen darüber, wie viele Benutzer gleichzeitig in Confluence Whiteboards arbeiten können, da es sich noch in der Beta-Phase befindet. Unsere vorläufigen Tests zeigen jedoch, dass mindestens zehn Benutzer problemlos an Whiteboards arbeiten können.
  • Mit Miro können bis zu 100 Benutzer gleichzeitig am selben Board arbeiten. Auch der Gastzugang ist mit Miro relativ einfach, und Sie können Ihre Kunden in Ihre Miro-Boards einbinden.

Preisgestaltung

  • Confluence Whiteboards sind für alle Confluence Cloud-Benutzer kostenlos, von der Free- bis zur Enterprise-Stufe.
  • Miro hat eine kostenlose Version, die nur begrenzte Funktionen für die Zusammenarbeit an mehreren Boards bietet und nur zum Testen des Tools geeignet ist. Um das komplette Paket zu erhalten, müssen Sie sich für die „Business“-Stufe entscheiden, für die Sie 20 US-Dollar pro Monat und Benutzer zahlen müssen.

Support und Community

  • Dieser Punkt geht an Confluence Whiteboards, wenn es offiziell veröffentlicht wird. Die Atlassian-Community ist größer und anspruchsvoller als die von Miro, und Sie werden keine Probleme haben, Leute zu finden, die wissen, wie man Whiteboards benutzt und das Potenzial des Tools verstehen. Der Hauptvorteil ist jedoch, dass der Support von Atlassian und die Community weit über Whiteboards hinausgehen. Viele Atlassian-Partner wie wir konzentrieren sich nicht nur auf den technischen Aspekt eines Tools, sondern auf die Lösung von geschäftlichen Herausforderungen mit Hilfe von Atlassian-Tools wie Confluence Whiteboards.
  • Miro verfügt auch über ein aktives Community-Forum und viele Ressourcen, die Ihnen helfen, Ihre Nutzung zu optimieren.

Pro und Kontra von Confluence Whiteboards bzw. Miro

Confluence Whiteboards

Pro

  • Enge Integration in das Atlassian Ökosystem
  • Einfach zu bedienen, mit einer einfachen, aber funktionalen UI
  • In allen Confluence-(Cloud) Versionen enthalten

Kontra

  • (Noch) keine Möglichkeit zum Import von Miro Boards
  • Begrenzte Formatierungsoptionen
  • Keine speziellen Anwendungen oder Integrationen
  • Noch in der Beta-Phase

Miro

Pro

  • Leistungsstarkes, benutzerfreundliches Tool für die visuelle Zusammenarbeit
  • Hunderte von Integrationen von Drittanbietern (Microsoft Teams, Google Workspace, Atlassian, Figma, Adobe CC, Sketch, usw.)
  • Hunderte von kostenlosen Vorlagen, API-Zugang und Entwickler-Tools zur Entwicklung eigener Anwendungen
  • Dedizierte Apps für Desktop und Mobile verfügbar

Kontra

  • Hohe Preise für kleine Teams

Anwendungsfälle für Confluence Whiteboards & Miro

Wann sollten Sie also Miro verwenden und wann sollten Sie Confluence Whiteboards ausprobieren?

Confluence Whiteboards ist (in seinem aktuellen Zustand) am besten für Teams geeignet, die intensiv mit Jira und Confluence arbeiten und kein Problem damit haben, wenn ihre Miro-Boards noch nicht migriert werden können. Wenn Ihr Team neu im Whiteboarding ist, sollten Sie Confluence Whiteboards ausprobieren und sehen, ob es alle Ihre Anforderungen erfüllt. Vor allem, wenn Sie, wie oben erwähnt, ein Confluence-Cloud-Nutzer sind.

Miro eignet sich am besten für Teams, die Tools für die visuelle Zusammenarbeit ernst nehmen und Integrationen mit anderen Tools wie Gliffy benötigen oder schnelles, grobes Prototyping von Websites und App-Layouts durchführen möchten.

Fazit

 Confluence WhiteboardsMiro
PriceVon der kostenlosen Confluence-Version bis zur Enterprise-Version enthaltenKostenlose Version verfügbar
Premium-Version ab $10/Benutzer/Monat
IntegrationenConfluence, JiraSlack, Google Workspace, Microsoft Teams, Zoom
VorlagenEine Vielzahl an Vorlagen verfügbarEine größere Auswahl an Vorlagen verfügbar
AnmerkungenText, Formen, Bilder, NotizenText, Formen, Bilder, Kommentare, Notizen, GIFs, Videos
Zusammenarbeit Zusammenarbeit in EchtzeitZusammenarbeit in Echtzeit
SicherheitVerschlüsselte WhiteboardsVerschlüsselte Whiteboards
Mobile VersionNoch nichtMobile App

Ist es also offiziell an der Zeit, Ihre Miro-Tafeln in den Ruhestand zu schicken und zu Confluence Whiteboards zu wechseln? Nicht ganz. Wenn Ihr Team Miro intensiv nutzt, gibt es derzeit keine einfache Methode, um alle Miro-Boards auf Whiteboards zu migrieren, was den Wechsel für viele Leute schwierig macht. Außerdem verwenden viele das offizielle „Miro for Confluence“-Add-on, mit dem Sie Miro ganz einfach in Ihr Confluence einbetten können.

Wenn Sie neu im Bereich der visuellen Zusammenarbeit sind und Ihr Team Confluence und Jira ausgiebig nutzt, ist Confluence Whiteboards das Tool Ihrer Wahl. Alle grundlegenden Funktionen sind vorhanden, und weitere werden folgen (insbesondere Integrationen mit anderen Tools wie Gliffy), um die Funktionalität weiter auszubauen.

Was halten Sie davon? Haben Sie Confluence Whiteboards bereits getestet oder sind Sie daran interessiert, Whiteboards für Confluence selbst zu testen?

Möchten Sie den Return on Investment (ROI) Ihrer Atlassian-Lizenzkosten durch weitere Anwendungsfälle erhöhen? Kontaktieren Sie Ihre Atlassian-Experten, um zu erfahren, wie Sie das volle Potenzial Ihrer Atlassian Confluence-Lizenz ausschöpfen können.