Cloud / AWS Use case

Cloud-to-Cloud Webshop Migration mit Cloud Native Redesign

hard facts zum projekt

Verwendete Produkte

AWS, u.a. Route53, CloudFormation, NLB (Network Log Balancer), Puppet, Ansible, Gitlab, Graphana / Prometheus

Lösung und Methodologie

Agile Sprint Planning, GitFlow, Infrastructure as Code sowie Configuration as Code, Containerisation, Einführung und Workshops zu DevSecOps

Über Weltbild

„Bei Weltbild handelt es sich um ein deutsches Verlags- und Buchhandels­unternehmen mit Sitz in Augsburg sowie um einen großen Multikanal-Buchhändler. Weltbild bedient Kunden über Online-Shops, Direktmarketing und eigene Filialen. Um Kosten zu verringern und Flexibilität zu erhöhen hat eine Migration des Weltbild Webshops via AWS stattgefunden.“

Kernprobleme und Verbesserungschancen

Die meisten Unternehmen wagen ihre ersten Schritte in Richtung Cloud aus mehreren Gründen: Um Kosten durch eine eigene Betriebsabteilung in der IT-Infrastruktur zu sparen, um schneller und flexibler auf zukünftige Veränderungen reagieren zu können sowie um Generationsupdates von Hardware leichter durchzuführen. Zusätzlich sind in der Cloud keine langfristigen Kapazitätsplanungen für Infrastruktur notwendig. Weltbild entschied sich aus diesen eben genannten Gründen, in die AWS Cloud zu wechseln.Die erste Umsetzung fand dabei mit dem Weltbild.de Webshop statt. Ein Umstieg in die Cloud bietet generell die Möglichkeit, geringere Erhaltungskosten sowie eine höhere Flexibilität zu erreichen. Jedoch muss an dieser Stelle berücksichtigt werden, dass die erhofften Veränderung nach einem Umzug der Infrastruktur mit der „Lift and Shift“-Mentalität, nicht automatisch erreicht werden können. Ganz das Gegenteil ist oft Realität: die Umsetzung dieser gewünschten Ergebnisse erfordert Aufwände und Vorkenntnisse im Bereich von Infrastructure-Redesign sowie der verfügbaren Cloud-Services.Auf Basis der erwähnten Erkenntnisse hat Weltbild ein neues Projekt ins Leben gerufen. Die Hauptaufgaben dieses Projektes bestanden aus (1) einem erneuten Umzug der Infrastruktur, diesmal jedoch in (2) Kombination mit einem Cloud-Redesign und einem (3) flexibleren Workflow. Die größte Herausforderung in der Umsetzung bestand aus einer sehr strikten Deadline. Sollte die Deadline überschritten werden, hätte dies bedeutet, dass Weltbild zwei weitere Jahre an die Legacy Cloud gebunden wäre und letztendlich für Infrastruktur hätte zahlen müssen, die sie nicht nutzen würden.Exakt an dieser Stelle wurde unser XALT DevOps-Team beauftragt. Das Ziel bestand darin, das geplante Projekt zu beschleunigen und zusätzliches Know-How in Bezug auf AWS Spezifische Technologien sowie Infrastructure- und Configuration as Code einzubringen. Dadurch konnten wir sicher stellen, dass die vollständige Infrastrukturmigration unter Betrachtung der neuen Projektziele rechtzeitig abgeschlossen wurde.

Lösungsfindung und Einführung neuer Methoden

Die erste Herausforderung bestand darin, alle nötigen Schritte der Migration zu definieren und in eine Roadmap zu überführen. Diese hat im Rahmen des Projektes zwei Nutzen: Zum einen wird dem Projektmanagement ein Projektüberblick und eine Veranschaulichung identifizierter Risiken, welche Einfluss auf die Deadline haben könnte, geliefert. Zum anderen erhält das Projektteam definierte Ziele, welche die Erfüllung des Projektes im gegebenen Zeitraum ermöglichen. Mit dieser Grundlage konnte dem Weltbild-Team die notwendige Unterstützung geboten werden, um die Cloud-Migration mit agilen Methoden zu bewerkstelligen. Unser DevOps-Team hat Weltbild hierfür auf dem Weg zur Umsetzung beratend begleitet und neue Methoden sowie Arbeitsweisen, welche auf der DevSecOps-Mentalität beruhen, im Team eingeführt. Dazu zählten unter anderem:

Schritthafte Implementation und zusätzlicher Nutzen

Im nächsten Schritt wurde die Cloud-to-Cloud Migration des Webshops durchgeführt. Die Services wurden in einzelne Microservices aufgeteilt, als Infrastructure as Code beschrieben und anschließend inkrementell migriert. Einige der vorhandenen Services wurden vollständig durch AWS Services ersetzt. Somit konnten nicht nur Infrastrukturkosten gespart, sondern auch der administrative Aufwand reduziert werden.

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Eine inkrementelle Migration ermöglicht es, Services individuell zu redesignen und anschließend funktionsfähig auf die neue Infrastrukturplattform zu migrieren. Daraufhin werden diese in die Gesamtapplikation eingebunden.

Während der Umsetzung des Projektes hat sich unser Team zu einer umfassenden Beratung des Kunden verpflichtet und Weltbild als Co-Pilot gedient. Dies bedeutet, dass unser Team Schulungen und Workshops zu den neu eingeführten Arbeitsmethoden und Technologien durchgeführt hat. Zudem ist deutlich geworden, dass die eingeführten agile Methoden dazu beigetragen haben, das Projekt in dem geforderten Zeitraum durchzuführen. Weltbild besitzt nun eine neue, agile Basis aus Methoden und Tools, auf welcher Folgeprojekte aufgebaut werden können.

Weitere zusätzliche, positive Nebeneffekten des Cloud-Redesigns während der Migration sind:

Mehr informationen

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