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Was bleibt, wenn dein KI‑Agent dich besser kennt als dein Team?

Rückblick auf den 2. November 2026 in München: Peter Steinberger (OpenClaw Foundation) zu Gast. Chatham House Rule, keine Aufzeichnung, kein Sales-Pitch.

Peter Steinberger – 2. November 2026

So war der Abend

Rückblick auf den 2. November 2026 in München: Peter Steinberger zu Personal Agents, Fragen aus dem Publikum und ein langer Abend im Gespräch.

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Rückblick · Peter Steinberger in München · 2. November 2026 · Chatham House Rule

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Die Fragen dieses Abends

Diese Fragen prägten den Abend mit Peter Steinberger und bleiben für kommende Gespräche über Personal Agents relevant.

01

Mein Agent handelt in meinem Namen. Wer prüft, dass er das darf?

E-Mails, Freigaben, Zahlungen, Verträge – ein Personal Agent arbeitet dort, wo Entscheidungen fallen. Dann zählt, was im Geschäft immer zählt: Identität, Vollmacht und Nachvollziehbarkeit. Wer klar regelt, was der Agent darf und wie das geprüft wird, gewinnt Tempo und behält die Kontrolle. Das ist keine IT-Frage – es ist eine Führungsaufgabe.

02

Agenten übernehmen die Routinearbeit. Was macht dein Team mit der Zeit?

Ticketarbeit, Code-Reviews, Dokumentation – vieles davon läuft bald automatisch. Unternehmen, die das frühzeitig verstehen, setzen ihre besten Leute auf das, was Agenten nicht können: Urteilsvermögen, Kundenbeziehungen, strategische Entscheidungen.

03

Jede Abteilung baut eigene Agenten. Wie machst du daraus einen Vorteil?

Wenn jeder Mitarbeiter automatisieren kann, entstehen neue Innovationswege im ganzen Unternehmen. Die Frage ist nicht ob das passiert, sondern wie du es gestaltest: klare Spielregeln statt Verbote, Momentum statt Kontrollverlust.

04

Die Technologie ist gut genug. Der Engpass ist Vorstellungskraft.

Peters These: Das nächste Modell wird die Entscheidung nicht einfacher machen. Der Unterschied zwischen Unternehmen, die jetzt handeln, und denen, die warten, liegt nicht im Werkzeug – sondern darin, was sie sich vorstellen können.

Gedanken aus dem Abend

Vier Perspektiven auf Personal Agents

Die Themen des Abends geben Impulse für die Gespräche und Entscheidungen, die Unternehmen künftig führen werden.

Vorstellungskraft ist der Engpass, nicht die Modelle

Vorstellungskraft und Aufmerksamkeit sind die einzigen Ressourcen, die man nicht kaufen kann. Wer sie lenkt, führt.

Zugang schlägt Technologie

Agenten ändern nicht nur, was gebaut wird, sondern wer baut. Die nächsten Builder sitzen nicht in der IT. Wenn jeder im Unternehmen bauen kann, muss Software-Kompetenz zur Kernkultur im Unternehmen werden.

Open-Source als Überlebensstrategie

Ein Agent, der alles über dich weiß, darf kein Mietobjekt sein. Open-Source ist keine Ideologie, sondern Risikomanagement.

Führungsqualität ist der Schlüssel-Skill

Die Fähigkeiten Agenten zu orchestrieren und Abläufe zu koordinieren ist keine IT-Frage. Man muss das Big Picture sehen, verstehen und erklären können.

O-Töne

Peter Steinberger, im Original.

Drei Sätze aus seinen Talks 2026.

The bottleneck is no longer typing. It’s thinking.

TED
April 2026

Chatbots give up. Agents improvise.

TED
April 2026

The models are good enough. Now, everything that we’re limited by is our own imagination.

Microsoft Build
Mai 2026

Stimmen aus der Praxis

Kein Vortrag über Theorie.

Entscheider und Unternehmer zeigen, was passiert, wenn Personal Agents nicht mehr Konzept, sondern Alltag sind.

Peter Steinberger spricht auf einer Bühne vor Publikum
Peter Steinberger
Gründer OpenClaw Foundation

Gründer von OpenClaw und der OpenClaw Foundation – open-source Runtime für Personal Agents. Daneben arbeitet er bei OpenAI an Personal Agents. Zuvor gründete er PSPDFKit, heute Nutrient.

Porträt von Timon Michel
Timon Michel
Geschäftsführer GS Consult

Geschäftsführer der GS Consult GmbH. Setzt OpenClaw selbst als Personal Agent ein und berichtet aus erster Hand, wie das im Unternehmensalltag aussieht – was funktioniert, wo es hakt und was sich für sein Team verändert hat.

Porträt von Ingo Feulner
Ingo Feulner
Gründer & CEO MoreValue GmbH

Gründer, CEO und CTO der MoreValue GmbH aus München. MoreValue bringt KI in europäischen Unternehmen in den Produktivbetrieb statt in Pilotprojekte – mit Strategie, Prozessen und Software aus einer Hand. Schwerpunkte: regulierte Branchen im DACH-Raum, Cloud-Architektur und kontrollierte Wissensinfrastruktur für KI.

Philipp Göllner, CEO und Gründer von XALT, lachend im Porträt
Philipp Göllner
Gründer XALT

Gründer von XALT Business Consulting. XALT begleitet Unternehmen bei der KI-Transformation – von der ersten Strategie bis zur Umsetzung im Betrieb. Schwerpunkte: Enterprise AI, Prozessautomatisierung und der Aufbau interner KI-Kompetenz.

Gastgeber

Wer lädt hier ein?

Über XALT

Wir kommen aus DevOps und dem Atlassian-Umfeld. Seit Jahren bauen wir mit IT-Teams Abläufe, die im Betrieb halten. Heute tun wir dasselbe mit KI-Agenten – auch im eigenen Haus: Einen Teil der Einladungen zu diesem Abend hat Henry verschickt, unser OpenClaw-Agent.

Kunden, mit denen wir arbeiten

AKDBAXABSHOTTO

XALT AI Circle

Ein Gast, ein Abend in München, Chatham House Rule. Keine Aufzeichnung, kein Sales-Pitch.

  1. #1

    Gene Kim

    4. Mai 2026 · Keynote, drei Praxisberichte, Fishbowl · Rückblick ansehen

  2. #2

    Peter Steinberger

    2. November 2026 · Fireside Chat: Was macht einen Agenten zum Personal Agent?

    Ausgebucht
  3. #3

    Gast wird noch bekannt gegeben

    2027 · Termin folgt · Für kommende Events vormerken

Etwa dreißig Personen sitzen drinnen auf Stühlen und Sofas, einige halten Gläser, ein Mann steht und schüttelt die Hand.
Vier Männer stehen an einem Tisch mit Getränken und Snacks auf einer Terrasse und unterhalten sich.
Ein lächelnder Mann im Anzug macht mit dem Smartphone ein Selfie in einem Raum mit Autos und Wandbildern.
Menschen sitzen auf braunen Ledersofas, unterhalten sich und halten Gläser in einem Raum mit Buchregalen.

Programm des Abends am 2. November

München · 2. November 2026 · Der Ablauf des vergangenen Abends

  1. 16:30 – 17:30

    Empfang & Networking

  2. 17:30 – 17:40

    Welcome

  3. 17:40 – 18:30

    Fireside Chat

  4. 18:30 – 19:30

    Open Discussion

  5. 19:30 – 23:00

    Dinner & Networking

Veranstaltungsort des Abends

Drivers & Business Club München, Lilienthalallee 39, 80939 München
U-Bahn:

U6 bis Freimann, dann ein kurzer Fußweg über die Lilienthalallee

Auto:

Parkplätze direkt am Club

Bahn:

München Hbf → S-Bahn bis Marienplatz → U6 Richtung Garching-Forschungszentrum bis Freimann

Flughafen:

MUC → S8 bis Marienplatz → U6 Richtung Garching-Forschungszentrum bis Freimann

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Partner & Sponsoren

MoreValue Logo

Bringt KI in den produktiven Betrieb: erst die Organisation verstehen, dann die Lösung bauen – Strategie und Software aus einer Hand.

DevelopAway Logo

Liefert Entwicklungskapazität auf Abruf: flexible oder langfristige Programmierunterstützung, wenn das eigene Team am Limit ist.

GS Consult Logo

Begleitet Führung und Teams durch den Wandel, den KI auslöst – von Leadership über Zusammenarbeit bis Arbeitsrecht und Mitbestimmung.

Atlassian Logo

Die Plattform, auf der Teams und KI-Agenten zusammenarbeiten – Jira, Confluence und Rovo.

Altavia Logo

Unser Aviation-Partner: Privatjet-Charter und Gruppenlogistik mit 25 Jahren Erfahrung – arbeitet selbst mit OpenClaw und fliegt Peter Steinberger für diesen Abend von Wien nach München.

Für kommende Events vormerken

Das Event mit Peter Steinberger fand am 2. November 2026 statt. Trag dich in die Warteliste des XALT Enterprise AI Circle ein, wenn du über kommende Events informiert werden möchtest.

Fragen & Antworten

Für wen war dieses Event?

Für Entscheider, C-Level, CTOs, VPs und Geschäftsführer, die verstehen wollen, was Personal Agents für ihre Organisation, ihre Teams und ihre eigene Arbeit konkret bedeuten. Kein Workshop, kein Sales-Pitch – ein Abend auf Augenhöhe.

Wie erfahre ich von kommenden Events?

Trag dich über das Formular in die Warteliste des XALT Enterprise AI Circle ein, um über kommende Events informiert zu werden.

In welcher Sprache fand das Event statt?

Peters Keynote war auf Deutsch vorgesehen, Diskussion und Networking auf Deutsch und Englisch.

Was war der Dresscode?

Business Casual mit Kragenpflicht.

Galt die Chatham House Rule?

Ja. Inhalte dürfen verwendet und weitergegeben werden – ohne Zuordnung zu einzelnen Personen oder Unternehmen. Kein Livestream, keine Aufzeichnung ohne gesonderte Vereinbarung.

Was hat das mit dem XALT AI Circle zu tun?

Der Abend war Event #2 des XALT AI Circle – einem geschlossenen Zirkel für Entscheider mit Roundtables, exklusiven Insights und Chatham House Rule.

Begriffe einfach erklärt

Das Glossar zum Abend

KI, generative KI und agentische KI

Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet Systeme, die Aufgaben lösen, für die Menschen Intelligenz einsetzen, etwa Sprache verstehen oder Muster erkennen. Generative KI erstellt auf Basis einer Eingabe neue Inhalte wie Texte, Bilder oder Code. Das Ergebnis kann überzeugend wirken und trotzdem Fehler enthalten. Besonders bei wichtigen Entscheidungen sollten Menschen die Aussagen prüfen.

Agentische KI verfolgt Ziele, plant Zwischenschritte und kann Werkzeuge nutzen. Sie kann zum Beispiel Informationen suchen und daraus einen Entwurf erstellen. Wie selbstständig sie handelt, hängt vom System und seinen Berechtigungen ab.

Agenten und ihre Laufzeit

Ein KI-Agent verfolgt ein Ziel und kann dafür freigegebene Werkzeuge nutzen. Er berücksichtigt den verfügbaren Kontext und führt je nach Aufgabe mehrere Schritte aus, etwa Informationen suchen und zusammenfassen. Was er dabei sieht und verändert, hängt von seinen Zugriffsrechten ab.

Das Agent Harness ist seine Laufzeitumgebung: Sie verbindet das Modell mit Kontext und Werkzeugen und steuert den Ablauf. Dazu gehört auch, Ergebnisse an den Nutzer zurückzugeben. Berechtigungen und Freigaben legen fest, was der Agent tun darf und wann ein Mensch eingreifen muss.

Werkzeuge und Kontext: MCP

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der KI-Anwendungen mit Datenquellen und Werkzeugen verbindet. So kann ein Agent etwa Informationen aus einem angeschlossenen System abrufen oder eine freigegebene Aktion ausführen. Statt für jede Anwendung eine eigene Schnittstelle zu bauen, können Entwickler eine gemeinsame Verbindung nutzen. Ein MCP-Server stellt dabei die verfügbaren Funktionen bereit.

MCP beschreibt die Verbindung, nicht die Berechtigung: Welche Daten und Aktionen verfügbar sind, bestimmen die angeschlossenen Systeme und ihre Zugriffsregeln.

Das konkrete System: OpenClaw

OpenClaw ist ein quelloffenes Agentensystem, das Modelle mit Werkzeugen und Kanälen verbindet. Betreiber konfigurieren die Laufzeit, angebundene Systeme und Berechtigungen selbst. Damit entscheiden sie auch, welche Werkzeuge ihr Agent für Aufgaben nutzen kann und tragen Verantwortung für dessen Einrichtung.

Agentensysteme wie Atlassian Rovo und Microsoft Copilot sind stärker in ihre jeweiligen Produktumgebungen eingebunden. Rovo nutzt unter anderem Kontext aus Jira und Confluence; Teams können eigene Agenten in Rovo Studio erstellen und im Arbeitskontext testen. Die konkreten Funktionen unterscheiden sich je nach Produkt und dessen Konfiguration.

Protokolle für die Zusammenarbeit von Agenten

MAP wird als Begriff für die Zusammenarbeit mehrerer Agenten oder Menschen und den Austausch von Aufgabenständen verwendet. Er bezeichnet aber keinen einheitlichen Standard und sollte nicht ohne eindeutige Quelle als offizieller OpenClaw-Standard gelten. OpenClaw dokumentiert unter anderem Schnittstellen wie A2A und ACP.

AMP ist ein separates, von Atlassian angekündigtes Protokoll für die Zusammenarbeit von Menschen und Agenten auf seiner Plattform. Es beschreibt unter anderem Identität, begrenzte Berechtigungen und geteilten Kontext, damit Ergebnisse und Zuständigkeiten nachvollziehbar bleiben. Die Begriffe MAP und AMP sind also nicht gleichbedeutend. Mehr zu AMP bei Atlassian